Zum ersten Advent fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung, die demokratischen Parteien sowie die großen Kirchen in Deutschland auf, ihren Einsatz für christliche Gemeinschaften und die Religionsfreiheit zu verstärken.
Vor dem Beginn seiner Reise nach Ägypten fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem offenen Brief dazu auf, sich „für mehr Pressefreiheit im Land und vor allem für Rechtsstaatlichkeit, insbesondere für eine unabhängige Justiz“ einzusetzen. „Bundespräsident Steinmeier sollte in seinen Gesprächen die Position der koptischen Christen stärken sowie für die verzweifelte Lage der Geflüchteten aus dem Sudan klare Worte finden“, sagt Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen.
Indigene Völker aller Kontinente werden ihren Anliegen auf der Weltklimakonferenz COP27 Gehör verschaffen. Auch mit Unterstützung der Gesellschaft für bedrohte Völker reisen indigene Vertreterinnen und Vertreter darum nach Scharm asch-Schaich. Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen indigener Völker immens. Zugleich spielen sie durch ihr einzigartiges Wissen eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Krise.
Diskriminierende Sprache in Ägypten:
• Islamische Institutionen und Verbände sollten den Begriff „Dhimmis“ meiden
• Insbesondere die koptische Bevölkerung empfindet ihn als diskriminierend
• Bestimmungen des Scharia-Rechts sollten aus allen Gesetzbüchern verschwinden
Protest gegen die Verfolgung koptischer Christen in Ägypten. Nach neuen Übergriffen radikaler Islamisten forderte die GfbV mehr Schutz für die Christen. Bild: Tomasz Szustek/Copt's Protest via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Erneut Übergriffe auf Christen in Ober-Ägypten
Nach neuen Übergriffen radikaler Islamisten auf Kopten in Ober-Ägypten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Schutz für diese Christen gefordert.
Verschleppten Christen – unter ihnen 20 ägyptische Kopten und ein Ghanaer – waren im Februar 2015 an einem Strand in Libyen vor laufenden Filmkameras geköpft worden. Ihre kaltblütige Köpfung erregte weltweit Aufsehen und Abscheu. Foto: pixabay.com
Massengrab mit Leichen ermordeter Kopten in Libyen gefunden
Nach dem Fund eines Massengrabes mit den Leichen ermordeter christlicher Kopten in Libyen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, die für die Bluttat verantwortlichen IS-Terroristen strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen.
Vor allem in dem von Kopten bewohnten Oberägypten wurden in vielen Dörfern Gotteshäuser von der Polizei geschlossen, da es Proteste von Muslimen aus der Nachbarschaft gegeben hatte und die Kirchengemeinden angeblich von Sicherheitskräften nicht wirksam vor Terrorangriffen zu schützen seien. Foto: Mark Fischer via Flickr
Mindestens 58 koptische Kirchen angeblich aus „Sicherheitsgründen“ geschlossen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Ägyptens Behörden vorgeworfen, die Religionsfreiheit koptischer Christen willkürlich einzuschränken.
Hunderte Uiguren sind nach GfbV-Informationen untergetaucht, als die Festnahmen am 4. Juli begannen. Die meisten von ihnen studieren an der Al-Azhar-Universität in Kairo. Foto: Dan via Flickr
EU soll sich für Freilassung inhaftierter Uiguren einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat EU-Außenministerin Federica Mogherini gebeten, sich bei ihren bevorstehenden Gesprächen mit Ägyptens Regierung für eine Freilassung von mehr als 200 inhaftierten uigurischen Studenten aus China einzusetzen.
Die GfbV-Referentin für Südosteuropa, Jasna Causevic, mit den Mitgliedern einer bleivergifteten Roma-Familie im Jahr 2006. Foto: GfbV-Archiv
UN-Generalsekretär Guterres soll Verantwortung übernehmen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) hat dringend an UN-Generalsekretär Antonio Guterres appelliert, die Roma, Aschkali und Kosovo-Ägypter, die in bleiverseuchten Flüchtlingscamps der Vereinten Nationen (UN) im Kosovo 1999 bis 2012 schwere Gesundheitsschäden davongetragen haben, zu entschädigen.