Niemals zuvor haben Ägyptens Kopten so viele Menschen in so kurzer Zeit durch religiös motivierte Gewalt verloren. Foto: Terry Feuerborn via Flickr
114 Kopten fallen islamistischer Gewalt seit Dezember 2016 zum Opfer
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Ägyptens Regierung vorgeworfen, beim Schutz von Christen vor der Gewalt islamistischer Extremisten zu versagen.
Die alltägliche Gewalt gegen Christen und ihre Einrichtungen, vor allem in Mittel- und Oberägypten, muss ernster genommen werden. Foto: Talk Radio News Service via Flickr
Nach den Terroranschlägen auf Kopten: Täter müssen sich vor ägyptischem Militärgericht verantworten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Ägyptens Staatspräsident Abdel Fatah al Sisi appelliert, die koptischen Opfer des Terrors radikal-islamischer Kämpfer nicht zu vergessen.
Papst Franziskus während der Vatikan-Konferenz Oktober 2016. Foto: Rick Bajornas via UN-Photo
Ägypten: Papst Franziskus soll sich für diskriminierte Kopten einsetzen
Papst Franziskus soll sich in Ägypten für ein Ende der Diskriminierung der koptischen Christen einsetzen. „Wenn der Exodus von Christen aus Ägypten gestoppt werden soll, dann müssen Politiker des Landes dazu bewegt werden, sich öffentlich unmissverständlich hinter sie stellen“, bat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Papst um Unterstützung in einem dringenden Schreiben.
Eine wirksame Antwort auf den Terror wäre es, die Ausgrenzung von Kopten zu beenden und damit zu signalisieren: Christen sind ein fester Bestandteil der ägyptischen Gesellschaft. Foto: Takver via Flickr
Nach den Anschlägen auf Kopten in Ägypten
Die Verhängung des Ausnahmezustandes in Ägypten wird die Terrorangriffe auf koptische Christen nicht eindämmen, sondern weiter anheizen.
Eine wirksame Antwort auf den Terror wäre es, die Ausgrenzung von Kopten zu beenden und damit zu signalisieren: Christen sind ein fester Bestandteil der ägyptischen Gesellschaft. Foto: Takver via Flickr
Ägyptens Präsident schürt mit seiner Politik Gewalt gegen Christen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Ägyptens Staatspräsident Abdel Fatah al Sisi vorgeworfen, mit seiner Politik Gewalt gegen Kopten zu schüren.
Der IS hat in den letzten Monaten seine Terrorkampagne gegen religiöse Minderheiten in Ägypten massiv verstärkt, um unter Andersgläubigen Angst und Schrecken zu verbreiten. Foto: Nicole Salazar via Flickr
Sinai/Ägypten: IS enthauptet zwei Männer wegen Apostasie
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Ägyptens Regierung aufgefordert, die Enthauptung von zwei Männern im Norden der Sinai-Halbinsel durch den Islamischen Staat (IS) aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Die massive Verfolgung von Oppositionellen in Ägypten erzeugt ein Klima der Gewalt, das sich auch gegen die christliche Minderheit richtet. Foto: Chaoyue PAN via Flickr
Ägypten: Merkel soll katastrophale Menschenrechtslage ansprechen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, bei ihrem Besuch in Ägypten am Donnerstag die katastrophale Menschenrechtslage in dem nordafrikanischen Staat anzusprechen.
Statt sich für eine Verbesserung der Lage der Christen einzusetzen, nutzt Merkel die Kopten-Frage, um die katastrophale Menschenrechtsbilanz Ägyptens zu beschönigen. Foto: Mark Garten via UN Photo
Vor Ägypten-Reise: Bundeskanzlerin umwirbt autoritäre Staatsführung mit Video-Botschaft
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, Ägyptens autoritäre Staatsführung zu hofieren, um das Land zu mehr Kooperation in Flüchtlings-und Migrationsfragen zu bewegen.
Kopten beten während der Proteste auf dem Tahrir Platz in Kairo 2011. Sechs Jahre nach Beginn der massiven Proteste gegen den damals regierenden Diktator Hosni Mubarak ist die Lage der Kopten unsicherer denn je. Foto: Sherif9282 via Wikimedia Commons
Mordwelle an Kopten verunsichert Christen in Ägypten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert eine konsequentere Ahndung von Übergriffen auf Kopten in Ägypten.