Eine Abweisung der in Seenot geratenen Flüchtlinge verstößt gegen den in Artikel 33 der Genfer Flüchtlingskonvention festgelegten völkerrechtlichen Grundsatz der Nichtzurückweisung. Foto: AnjoKanFotografie via iStock
Problematischer Vorschlag der CSU: Mittelmeer-Flüchtlinge zurück nach Afrika?
Als unrealistisch und völkerrechtlich fragwürdig bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Forderung der CSU-Landesgruppe im Bundestag, im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge nicht nach Europa, sondern nach Afrika bringen zu lassen.
Islamisten halten die Kopten für eine bedeutende Stütze der Regierung unter Präsident Abdel Fattah al Sissi, unter deren fortdauernder Diskriminierungspolitik Christen jedoch auch selbst leiden. Foto: UN Photo/Manuel Elias
Ägypten: Koptische Christen verunsichert – Angst vor Anschlägen
Ägyptens Kopten fürchten während des Weihnachts- und Neujahrsfestes neue Terroranschläge gegen Kirchen und andere christliche Einrichtungen, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Einen Vorgeschmack auf die drohenden Probleme bot bereits die hitzige Parlamentsdebatte, in der Abgeordnete der ultrakonservativen Salafistischen Nour Partei vehement gegen das neue Gesetz protestierten. Foto: Tribes of the World/ Flickr
Ägyptisches Parlament verabschiedet umstrittenes Gesetz zum Neubau von Kirchen
Nach der Verabschiedung eines umstrittenen Gesetzes zum Neubau von Kirchen durch das ägyptische Parlament hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bedauert, dass die Einwände christlicher Kirchen von Parlamentariern und Regierung nicht ernst genommen wurden.
Die Kopten in Ägypten werden von allen Seiten bedrängt und in ihrer Glaubensfreiheit und Existenz bedroht. Es kommt immer wieder zu Attacken islamistischer Extremisten.
Foto: Someone10x via Wikimedia Commons
Koptische Christen in Ägypten in Bedrängnis
Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat am Donnerstag in Ägypten einen koptischen Priester ermordet.
Koptische Minderheit wird zum Spielball im Machtkampf zwischen Ägypten und IS
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet noch mehr Gewalt islamistischer Extremisten gegen Kopten in Libyen nach der Hinrichtung von 21 entführten Christen durch Kämpfer des „Islamischen Staates (IS)“. Die Kopten werden zum Spielball in einem tödlichen Machtkampf zwischen Ägypten und IS-Terroristen.
Frieden nur durch Entwicklung und Ende der Straflosigkeit möglich
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr Engagement Ägyptens für eine wirtschaftliche Entwicklung des Nord-Sinai gefordert, um die eskalierende Gewalt im Norden der Halbinsel einzudämmen. Auch muss die Straflosigkeit endlich wirksam bekämpft werden, wenn Ägypten verhindern will, dass sich Beduinen extremistischen islamistischen Milizen anschließen.
Papst Franziskus soll im Nahen Osten neue Impulse für Frieden geben
Vom 24. bis 26. Mai 2014 wird Papst Franziskus Jordanien, die Palästinensergebiete und Israel bereisen. Nach seinen beiden Vorgängern Johannes Paul II. (2000) und Benedikt XVI (2009) wird er das dritte Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sein, das den Nahen Osten seit der Jahrtausendwende besucht. Vor Reiseantritt des Papstes informiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einem 19-seitigen Memorandum über die dramatische Lage der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten.