GfbV fordert konsequenten Einsatz Deutschlands für den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Memorandum, in dem Schicksale von Frauen in Kriegen, auf der Flucht und in Nachkriegsgesellschaften dokumentiert werden. Weltweit erfahren sechs von zehn Frauen während ihres Lebens körperliche und sexuelle Gewalt.
Sieben ägyptische Kopten in Libyen ermordet – Christen in Libyen müssen besser geschützt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen besseren Schutz von koptischen Christen aus Ägypten in Libyen gefordert. Kopten dürfen in Libyen nicht länger wie Freiwild behandelt werden.
Bundeskanzlerin soll sich mehr für bedrängte Christen einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Weihnachtsfest an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich mehr für bedrängte Christen in aller Welt einzusetzen. So sollte Deutschland mehr Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Es sei zwar erfreulich, dass Deutschland sich bereit erklärt habe, 10.000 Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen. Doch dies sei nicht ausreichend angesichts der Verfolgung und Not in Syrien. Christen seien dort besonders bedroht, da sie zwischen den Fronten der Bürgerkriegsparteien stünden.
Christen wehren sich erfolgreich gegen Druck von Islamisten
Der am Sonntagabend in Ägypten verabschiedete Entwurf einer neuen Verfassung enthält wichtige Bestimmungen zum Schutz der christlichen Minderheit in Ägypten und zur Gewährleistung ihres Rechts auf Religionsfreiheit. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen. So wird in der Vorbemerkung der Verfassung betont, der Staat werde von einer bürgerlichen Regierung geführt.
Gesellschaft für bedrohte Völker warnt: Islamisten wollen Ausgrenzung von Kopten in neuer Verfassung festschreiben
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Ausgrenzung der Kopten aus der ägyptischen Gesellschaft. Wir verfolgen mit großer Sorge, dass auf Betreiben der islamistischen Al-Nour-Partei die Prinzipien der Scharia in die neue ägyptische Verfassung aufgenommen werden sollen.
Manche Unterzeichnerstaaten sind nicht glaubwürdig in ihrem Engagement gegen sexuelle Gewalt im Krieg
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich 113 Staaten in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch am Rande der UN-Vollversammlung verpflichtet haben, sich für ein Ende sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten einzusetzen. Doch manche Unterzeichnerstaaten sind nicht glaubwürdig in ihrem Engagement.
Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, zur Lage der syrischen Flüchtlinge. Eine Millionen Kinder sind inzwischen aus Syrien geflohen, 740.000 von ihnen sind unter elf Jahren. Die meisten von ihnen befinden sich im Libanon, in Jordanien, der Türkei, im Irak und Ägypten.
GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius über die Lage in Ägypten.
Es ist schlimm, dass erst hunderte Menschen bei Massakern der ägyptischen Sicherheitskräfte sterben mussten, bis deutsche Rüstungsexporte an das Land endlich ausgesetzt wurden.
Waffenembargo gegen Ägypten ist schon lange überfällig – Deutschland muss Rüstungsexportpolitik überdenken
Die von der deutschen Bundesregierung angekündigte Aussetzung von Rüstungslieferungen an Ägypten ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) „schon lange überfällig“. Obwohl Ägyptens Sicherheitskräfte für ihre notorischen Menschenrechtsverletzungen bekannt sind, genehmigte Deutschland jahrelang die Lieferung von Maschinenpistolen, Schnellfeuergewehren, gepanzerten Fahrzeugen und Kommunikationsausrüstung.