Exodus von Kopten aus Ägypten wird weiter zunehmen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat angesichts der jüngsten Gewalt in Ägypten vor einem Exodus von Christen aus dem nahöstlichen Land gewarnt. Die Religionsfreiheit für Christen ist in Ägypten nicht mehr gewährleistet.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor der Gefahr von Pogromen gegen Christen in Ägypten gewarnt und einen besseren Schutz der Minderheit gefordert. Indizien deuten darauf hin, dass es sich bei der Zerstörung von Kirchen und Einrichtungen der Christen um eine gezielte Terror-Kampagne von Islamisten handelt, mit der das brutale Vorgehen der Militärs gegen Mursi-Anhänger gerächt werden soll.
Ägyptens Präsident Mursi stand nicht für Demokratie und Menschenrechte – Militärs müssen bald Macht abgeben
Scharfe Kritik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Äußerungen von Bundesaußenminister Guido Westerwelle zur Absetzung des ägyptischen Präsidenten Muhamed Mursi geübt. Ägyptens zaghafte Demokratisierung ist durch Präsident Mursi systematisch ausgehöhlt worden.
Ägypten: Viele Christen wollen sich an Massenprotesten gegen Mursi beteiligen – Lage der Kopten weiter verschlechtert
Viele Christen wollen sich in Ägypten an den für Sonntag geplanten Massenprotesten gegen Staatspräsident Mohammed Mursi beteiligen, da sich die Lage der Kopten unter seiner Herrschaft weiter verschlechtert hat, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Seit Mursis Amtsantritt hat unter den Kopten die Angst vor Ausgrenzung und Übergriffen durch Islamisten weiter zugenommen. Zugleich tut der Staat nichts, um seit langem bestehende Diskriminierungen zu beenden.
Äthiopiens Wasserpolitik schürt Menschenrechtsverletzungen und Angst vor Krieg
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Äthiopien vor, mit dem Bau von riesigen Staudämmen die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung zu verletzen und regionale Konflikte zu schüren. Äthiopiens Wasserpolitik steht vor einem Scherbenhaufen.
Ägypten: Hohe Zahl von Blasphemie-Verfahren gegen Christen schüchtert Kopten ein
Koptische Christen in Ägypten fühlen sich durch die hohe Zahl von Blasphemie-Verfahren eingeschüchtert und in ihrer Glaubensfreiheit verletzt. In den Jahren 2011/2012 wurden dort 36 Verfahren wegen Blasphemie eingeleitet und zehn Personen aufgrund der Vorwürfe verurteilt, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen.
Ägyptische Menschenrechtler kritisieren Untätigkeit der Behörden
Der „Nationale Rat für Menschenrechte“ in Ägypten hat dem Innenministerium in Kairo vorgeworfen, zu der jüngsten Gewalt zwischen Muslimen und Kopten Anfang April beigetragen zu haben, weil Sicherheitskräfte untätig blieben.
„Bedeutende Geste des Respekts“: Ägypten nimmt Rücksicht auf Kopten und verlegt Termin für Parlamentswahl
Als „bedeutende Geste des Respektes“ gegenüber den Kopten bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Verlegung des umstrittenen Termins für die Parlamentswahlen in Ägypten.
Islamisten bedrängen gemäßigte Muslime und Christen
Gemäßigte Muslime und Christen werden in Tunesien und Libyen massiv von radikalen Islamisten bedrängt. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen.