Stützen Sie nicht weiter Regime, die zu Terror und Krieg beitragen!
„Wenn Sie auf der Münchener Sicherheitskonferenz weiter Regime wie Saudi-Arabien, China oder die Türkei stützen, anstatt sich für die Durchsetzung von Menschen- und Minderheitenrechten einzusetzen, werden Terror und Krieg nicht eingedämmt, sondern weiter verbreitet“, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den falschen Ansatz der heute beginnenden Sicherheitskonferenz in München.
Ägyptens Kultusminister bekräftigt Schulverbot für Bahá‘í
Die Lage der Bahá’í in Ägypten hat sich nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auch nach der Revolution nicht gebessert. Gerade hat der ägyptische Kultusminister Ibrahim Ghoneim am Sonntag in Kairo nochmals bekräftigt, dass Bahá’í-Kinder keine öffentlichen Schulen besuchen dürfen, da ihre Religion nicht offiziell anerkannt ist.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) organisiert am frühen Donnerstagabend in der Göttinger Innenstadt vor der Jacobikirche eine Lichtermahnwache unter dem Motto „Für Religionsfreiheit. Weltweit“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation informieren dort über die Situation verfolgter Glaubensgemeinschaften.
Einschränkung von Frauenrechten in Ägypten befürchtet
„In den vergangenen Tagen war es in Ägypten zu mehrerern Übergriffen auf unverschleierte Christinnen in Kairo gekommen. Ihnen wurden öffentlich gewaltsam ihre Haare von verschleierten Frauen abgeschnitten. Ulrich Delius, Afrika Referent von der Gesellschaft für bedrohte Völker, befürchtet eine Einschränkung der Frauenrechte in Ägypten.“
Übergriffe auf Christinnen beunruhigen Menschenrechtler
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Einschränkung von Frauenrechten in Ägypten. „Radikal-islamische Salafisten drängen auf eine stärkere Islamisierung der ägyptischen Gesellschaft“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen. „Sie schaffen damit ein frauenfeindliches Klima, unter dem vor allem Koptinnen leiden.“ In den vergangenen Tagen war es zu mehreren Übergriffen auf unverschleierte Christinnen in Kairo gekommen.
In Ägypten nehmen Blasphemie-Anzeigen gegen Kopten deutlich zu – sogar Kinder sind betroffen
Das islamfeindliche Mohammed-Video hat die Lage der christlichen Kopten in Ägypten weiter erschwert. So hat die Zahl der Blasphemie-Anzeigen gegen Angehörige der Minderheit seit der Veröffentlichung des Videos deutlich zugenommen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen.
Papst kann wichtiges Zeichen für friedliches Miteinander von Muslimen, Christen, Juden, Yeziden, Mandäern und Bahá’í im Nahen Osten setzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt den bevorstehenden dreitägigen Besuch von Papst Benedikt XVI. im Libanon. Vor dem Hintergrund der eskalierenden Gewalt in Syrien, von konfessionsbedingten Spannungen im Libanon sowie Übergriffen auf Christen im Irak und in Ägypten kann das Oberhaupt der Römisch-katholischen Kirche im multiethnischen und multireligiösen Libanon ein wichtiges Zeichen für ein friedliches Miteinander von Muslimen, Christen, Juden, Yeziden, Mandäern und Bahá’í im Nahen Osten setzen.
Ägypten: Beduinen sind Schlüssel für mehr Sicherheit auf dem Sinai – Diskriminierung beenden!
Mehr Hilfen und Rechte für Ägyptens Beduinen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert. Die Beduinen sind der Schlüssel für mehr Sicherheit auf der Sinai-Halbinsel.vWenn Ägypten nicht mehr unternimmt, um ernsthaft die seit langem andauernde Diskriminierung und Vernachlässigung dieser Region und ihrer traditionellen Bewohner zu beenden, dann wird es keine Sicherheit auf dem Sinai geben.