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Region: Ägypten

Westerwelle soll sich für Rechte von Kopten und Beduinen einsetzen – Christen gründen „Koptische Bruderschaft“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Guido Westerwelle am Montag dazu aufgefordert, sich bei seinem überraschend angekündigten heutigen Treffen mit Ägyptens Staatspräsidenten Mohamed Mursi für mehr Rechte für Kopten und Beduinen einzusetzen. Wenn es der neue ägyptische Präsident mit seiner Botschaft ernst meint, ein Staatschef aller Ägypter sein zu wollen, dann muss er mehr für die Rechte der Kopten tun und nicht nur einen Kopten zum Minister ernennen.

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Keine Gerechtigkeit für Christen vor Ägyptens Gerichten

Die ägyptische Justiz verhängt gegen koptische Christen härtere Strafen als gegen muslimische Staatsbürger. Diesen schweren Vorwurf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker am Dienstag erhoben, weil das Strafgericht der Stadt Minya am Montag zwölf Kopten nach einem tödlichen Streit mit Muslimen zu lebenslanger Haft verurteilt hat. Acht ebenfalls angeklagte Muslime wurden freigesprochen.

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Pulverfass Sinai: Beduinen nahmen 48 Geiseln seit Ende Januar

Seit Jahresbeginn haben Beduinen in Ägypten 48 Geiseln genommen. Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist dies ein deutliches Anzeichen wachsender Unruhe auf der Sinai-Halbinsel. Die Zahl der Entführungen von Touristen, ausländischen Arbeitern, Blauhelmen und ägyptischen Soldaten durch Beduinen ist seit Ende Januar 2012 rasant gestiegen.

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Christen in Ägypten sind tief verunsichert und blicken mit Sorge in die Zukunft

Ein Jahr nach Beginn der „Arabischen Revolution“ in Ägypten ist die christliche Minderheit der Kopten tief verunsichert und blickt mit großer Sorge in die Zukunft. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Viele junge Kopten, die sich für den Sturz des Mubarak-Regimes eingesetzt haben, verfolgen den Wahlsieg der Muslim-Bruderschaft und der Salafisten mit großer Sorge.

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Bedrohte Minderheiten nicht allein lassen!

TürkeiGroßes Engagement für Kloster Mor GabrielTürkische Medien schickten Reporter, als die GfbV mit kurdischen und türkischen Freunden am 6. Juli vor den Toren des syrisch-orthodoxen Klosters Mor …

# Bericht

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Bundesregierung soll gegen Gewalt der Soldaten protestieren und Ausbildungshilfe für Aegyptens Armee aussetzen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Guido Westerwelle aufgefordert, den unverhältnismäßigen Gewalteinsatz des ägyptischen Militärs gegen Demonstranten zu verurteilen. Auch sollte Deutschland seine Ausbildungshilfe für ägyptische Offiziere aussetzen, um ein deutliches Zeichen gegen Willkür und massive Menschenrechtsverletzungen der Armee Aegyptens zu setzen.

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Inhaftierte koptische Demonstranten freigelassen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Freilassung von 27 in Aegypten inhaftierten Kopten, denen Übergriffe auf Soldaten bei einer Demonstration in Kairo vorgeworfen werden. Wir bedauern jedoch sehr, dass die Justizbehörden an ihren Ermittlungen gegen die Freigelassenen weiter festhalten und die Verantwortung der Armee für die Eskalation der Gewalt von offizieller Seite geleugnet wird.

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Aegyptens Armeeführung gibt nach: Massaker an Kopten wird von ziviler Justiz untersucht

Als kleinen Fortschritt im Kampf gegen Straflosigkeit in Aegypten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Einlenken des Obersten Militärrates bezeichnet, ein Massaker an Kopten nicht von Militärgerichten, sondern zivilen Richtern untersuchen zu lassen.

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Neue Kirchen in Ägypten?

Der Radiosender ERF widmete sich am 14.11.2011 dem Thema „Neue Kirchen in Aegypten? Zur Situation der Kopten.“ und führte ein Interview mit Ulrich Delius, Afrikareferent der GfbV. Wenige Tage zuvor hatten sich Vertreter der Koptisch-Orthodoxen Kirche und der Große Scheich der Al Azhar-Moschee über Regelungen zur Errichtung neuer religiöser Stätten aller Konfessionen geeinigt. Damit wurde ein Zeichen der Hoffnung gesetzt.

# Hintergrund

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