Anlässlich der geplanten Reise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in die Bundesrepublik Nigeria macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die prekäre Lage der Zivilbevölkerung aufmerksam. „Nicht nur durch bewaffnete Gruppierungen, sondern auch durch die Sicherheitskräfte des Landes sehen sich die Menschen in Nigeria zahlreichen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt“, so Laura Mahler, GfbV-Referentin für Subsahara-Afrika.
In Nigeria stehen in Kürze Wahlen an. Am 25. Februar 2023 soll die Präsidentschaftswahl und kurz darauf, am 11. März 2023, die Wahl der Staatsgouverneure und der Legislative stattfinden. 18 Kandida…
Mit allen Mitteln wollen die nigerianischen Sicherheitskräfte öffentliche Proteste am 51. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Biafras verhindern. Bild: David Holt via Flickr CC BY 2.0
Warnung vor Unruhen und Menschenrechtsverletzungen am Biafra-Gedenktag in Nigeria
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuen Unruhen und Menschenrechtsverletzungen im Südosten Nigerias am Biafra-Gedenktag, dem kommenden Mittwoch.
Mit Stöcken bewaffnet zogen die Soldaten von Biafra in den Krieg. Foto: Tilman Zülch
Nie wieder Biafra
Etwa 50 Jahre sind seit dem Völkermord in Biafra vergangen. 50 Jahre, in denen Nigeria es versäumte, das Unrecht aufzuarbeiten und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.
50 Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra haben Nigerias Armee und Staatsführung nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Wie damals setzen sie auch heute wieder auf brachiale Gewalt, um Biafra-Aktivisten einzuschüchtern und zu kriminalisieren. Foto: David Holt
Verbot schürt Gewalt und Auseinandersetzungen – Nigerias Demokratie auf Abwegen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Verbot der Biafra-Bewegung Indigenous People of Biafra (IPOB) in Nigeria kritisiert und vor neuer Gewalt im Südosten des Landes gewarnt.
Pro-Biafra-Organisationen wird das durch die nigerianische Verfassung garantierte Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit systematisch verweigert. Demonstrationen, wie hier in London im Jahr 2015, werden niedergeschlagen. Foto: David Holt via Flickr
Vor 50 Jahren begann der Völkermord in Biafra (30.5.): In Nigeria nimmt Gewalt wieder zu
Fünfzig Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer erneuten Eskalation der Gewalt im Südosten Nigerias.
Protest von Exil-Biafranern in Schweden. Foto von Sigfrid Lundberg via Flickr
Menschenrechtsreport Nr. 82: 50 Jahre nach dem Völkermord in Biafra
50 Jahre nach Beginn des Völkermords in Biafra nehmen Spannungen und Gewalt im Südosten Nigerias erneut zu. Schwere Menschenrechtsverletzungen an Biafranern und die massive Zunahme von Übergriffen von Fulani-Nomaden schaffen dort ein Klima der Gewalt und drohen, die Region in einen Bürgerkrieg zu stürzen.
Der nigerianischen Regierung warf der Menschenrechtler vor, die Sicherung des Überlebens der Zivilbevölkerung monatelang ignoriert zu haben und als zweitrangig anzusehen. Foto: Cia Pak via UN Photo
Nigeria: Boko Harams Opfer drohen zu verhungern – Hilfe verstärken!
Die humanitäre Hilfe für die Opfer der Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria muss dringend massiv verstärkt werden.