Kurz vor der Reise des Bundeskanzlers nach Indien am Donnerstag, 24. Oktober, appellieren die Organisationen „mehr Wert!“ und Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Olaf Scholz, sich gegen eine Aushöhlung des Arbeitsrechts und für eine konsequente Bekämpfung von Schuldknechtschaft und anderen Formen von Zwangsarbeit in Indien einzusetzen. „Es kann nicht sein, dass Deutschland beide Augen zudrückt, wenn Arbeits- und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, nur um weitere Wirtschaftsdeals zu schließen!“, mahnen die Organisationen in einem gemeinsamen Brief an Scholz.
Vortrag von Menschenrechtspreisträger in Göttingen (4.6.)
Zu einem Vortrag über die Überwindung der Schuldknechtschaft in Indien und das Empowerment der „unberührbaren“ Dalits und der indigenen Bevölkerung lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker am Dien…
Patentschutz für Corona-Impfstoffe:
GfbV ruft Bundesregierung und Europäische Kommission zur Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe auf
Würde vor allem benachteiligten Gruppen zugutekommen
In Kriegs- und Krisengebieten sowie Flüchtlingslagern muss die WHO aktiver werden
Hunderte Rohingya in Jammu und Kaschmir in Abschiebehaft
Schwangere und Kinder unter den Verhafteten
Deportation nach Myanmar wäre ein Verstoß gegen die Prinzipien der Genfer Flüchtlingskonvention
Indien verweigert US-Experten Einreise:
• Visa wegen Kritik an mangelnder Religionsfreiheit verweigert
• US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit weltweit anerkannt
• Jüngster Jahresbericht moniert Indiens Umgang mit christlichen und muslimischen Minderheiten
Wirbelsturm und Virus gefährden geflüchtete Rohingya in Bangladesch:
• Zyklon Amphan naht, Coronavirus grassiert in den Lagern
• Aufklärung, Hygiene-Kits und Schutzräume gefordert
• Die Menschen brauchen Rechte und Schutz in ihrer Heimat
Coronavirus tötet Menschen und Ideen: Massenproteste contra Gesundheit?
Coronavirus setzt Bürgerrechtsbewegungen weltweit zu
Das Coronavrirus droht Bürgerrechtsbewegungen in aller Welt zu ersticken, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. „Was repressiven Regierungen in Algerien und Indien mit monatelanger Einschüchterung und Verfolgung nicht gelungen ist, scheint nun das Virus zu schaffen. Bürgerrechtsbewegungen in beiden Ländern droht das Aus, weil Menschen aus Angst vor Ansteckung nicht mehr an Massenprotesten teilnehmen“, berichtete der GfbV-Direktor Ulrich Delius.
Nachhaltigkeitsausschuss von Siemens versagt: Projekt verletzt Menschen- und Umweltrechte weltweit. Foto: Julian Meehan via Flickr (CC-by-SA)
Nachhaltigkeitsausschuss von Siemens versagt
• Nachhaltigkeitsausschuss von Siemens hat bei seiner Prüfung des Projektes versagt
• Transport über 10.000 km in ein kohlereiches Gebiet in Indien ist irrwitzig
• Sowohl in Australien als auch in Indien wurden indigene Rechte verletzt