Emir von Katar zu Spitzengesprächen in Berlin (22.10.)
Kurz vor dem Deutschlandbesuch des Emirs von Katar hat die Gesellschaft für bedrohte Völker an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz appelliert, im Umgang mit dem islamistischen Regime in Katar Menschen- und Minderheitenrechte nicht zugunsten von Rohstoffen unter den Tisch fallen zu lassen.
Morgen werden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz Scheich Tamim bin Hamad bin Khalifa Al Thani mit militärischen Ehren und rotem Teppich in Berlin empfangen. Der Empfang des Emirs des arabischen Golfstaates Katar fällt in eine Zeit, in der die Propagandamaschinerie dieses Staates, der TV-Sender Al Jazeera, rund um die Uhr auf Arabisch und in anderen Sprachen gegen Juden und Israel hetzt.
Das Golfemirat Katar will die ethnische Säuberung der nordsyrischen kurdischen Region Afrin durch die Türkei unterstützen, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet. Vor wenigen Tagen besuchte der katarische Botschafter in der Türkei Dschindires, etwa 20 Kilometer südwestlich von Afrin-City. Er kündigte an, an der Stelle von der vom Erdbeben zerstörten Kleinstadt eine neue Stadt mit dem Namen „Madinat Al Karama“ zu errichten.
Zum Ende der Fußballweltmeisterschaft in Katar mahnt die Gesellschaft für bedrohte Völker, die Menschenrechtslage im Emirat weiter zu beobachten. Schon während der WM hat der Druck auf Katar immer weiter nachgelassen.
Zum Tag der Menschenrechte erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an das Schicksal christlicher Konvertiten in islamisch geprägten Ländern: Das Emirat Katar, Gastgeber der Fußball-WM in der Adventszeit, finanziert und unterstützt radikal-islamistische, sunnitischen Gruppen. Diese unterdrücken, vertreiben oder ermorden überall im Nahen Osten christliche Gläubige und Angehörige anderer religiöser Minderheiten.
Einladung zur Onlineveranstaltung Sport und Politik (17.11.)
Kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar berichten Expert*innen der Gesellschaft für bedrohte Völker über den Zusammenhang von Sport und Politik. Denn die glänzende Selbstdarstellung …
Einladung zur Menschenrechtsaktion in Berlin (20.11.)
Zum Auftakt der Fußballweltmeisterschaft in Katar veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Menschenrechtsaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin, zu der wir Sie herzlich einladen.
Einladung zur Info-Veranstaltung in Knetzgau (10.11.)
Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker gemeinsam mit der Stadtverwaltung Knetzgau einen Info-Abend zum Thema Sport und Menschenrechte. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist äußerst enttäuscht vom gestrigen Abstimmungsverhalten der Staaten im UN-Menschenrechtsrat. Autoritäre Regime verhinderten gemeinsam eine Debatte über die Verbrechen der chinesischen Regierung an den muslimischen Turkvölkern in der Region Xinjiang / Ostturkestan.