Kurz vor Weihnachten erneuert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihren Appell an die deutsche Politik und die Medien, die Bedrohung durch den politischen Islam besonders für christliche Gemeinschaften, Alawiten/Aleviten, Drusen, Yeziden, Bahá’í, Mandäer und Juden ernst zu nehmen.
Anlässlich der geplanten Reise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in die Bundesrepublik Nigeria macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die prekäre Lage der Zivilbevölkerung aufmerksam. „Nicht nur durch bewaffnete Gruppierungen, sondern auch durch die Sicherheitskräfte des Landes sehen sich die Menschen in Nigeria zahlreichen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt“, so Laura Mahler, GfbV-Referentin für Subsahara-Afrika.
In Nigeria stehen in Kürze Wahlen an. Am 25. Februar 2023 soll die Präsidentschaftswahl und kurz darauf, am 11. März 2023, die Wahl der Staatsgouverneure und der Legislative stattfinden. 18 Kandida…
Am heutigen Mittwoch wird der Prozess gegen den biafranischen Separatistenführer Nnamdi Kanu fortgesetzt. In der angespannten Lage im Südosten Nigerias sorgt sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) um die rechtsstaatlichen Standards des politisierten Verfahrens.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer massiven Zunahme islamistischer Gewalt in Westafrika während der Weihnachtstage gewarnt. Dringend müsse nicht nur der Schutz christlicher E…
Mindestens 27 Tote bei Boko Haram-Überfall in Niger:
• Rund 900 Häuser und Geschäfte niedergebrannt
• Boko Haram-Terror breitet sich immer stärker in Niger und Tschad aus
• In Nigeria mehr als 30.000 Tote seit 2009
Internationaler Tag der Menschenrechte (10.12.):
• Schutz der Zivilbevölkerung in Konflikten unzureichend
• Noch immer kein Zugang für Hilfsorganisationen nach Tigray
• Boko Haram wütet ohne ernsthafte Gegenwehr in Nigeria
Vor 25 Jahren: Nigeria lässt prominenten Shell-Kritiker hinrichten
Vor 25 Jahren: Nigeria lässt Shell-Kritiker Ken Saro-Wiwa hinrichten:
• Umweltkatastrophe im Nigerdelta bedroht weiter indigene Völker
• Rund 300 Öl-Unfälle pro Jahr, Fischfang stark eingeschränkt
• Korruption, Vetternwirtschaft und Machtmissbrauch prägen Nigerias Öl-Politik
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beklagt den mangelhaften Schutz der Zivilbevölkerung im Norden und Zentrum Nigerias. Alleine zwischen April und Juni 2020 seien mehr als 2.700 Menschen b…