Vor dem Hintergrund des Dramas an der belarussisch-polnischen Grenze fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission auf, die dort gestrandeten Geflüchteten umgehend in EU-Länder aufzunehmen.
Die EU muss ihr Versprechen einlösen: „In Vielfalt vereint“ – bedeutet Schutz und Förderung für Minderheitensprachen in allen Mitgliedsstaaten
„Anspruch und Wirklichkeit fallen bei der Umsetzung der EU-Politik zur Förderung der Vielsprachigkeit auseinander“, kritisieren Sarah Reinke, Referentin der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), sowie Rejzka Lipi ? ec und Stere Stamule vom Vorstand der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich auf, in der aktuellen Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland sachlich zu bleiben. Die meisten Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragen, stammen aus der Russischen Föderation. Allein seit Januar 2013 sind 13.492 russische Staatsbürger, zumeist aus der Teilrepublik Tschetschenien, in Deutschland angekommen. Das sind keine Armutsflüchtlinge, Herr Minister!
Aus bedrohte völker_pogrom 271, 3/2012Lange Zeit galt sie als stark bedroht, einige Wissenschaftler sahen die kaschubische Sprache bereits als ausgestorben an. Doch dann kam 1989 die politische Wen…
Die Situation tschetschenischer Flüchtlinge in Polen. Menschenrechtlicher Aspekt
Der vorliegende Bericht zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft und verantwortlicher Entscheidungsträger auf allen Ebenen auf die Situation der Flüchtlinge tschetschenischer Herkunft in Polen zu richten und sich für die Verbesserung ihrer Lage einzusetzen. Folgende Informationen über die Einreise, die Aufnahme- und Lebenssituation, den Rechtsstatus sowie Perspektiven der Asylsuchende aus Tschetschenien sollten dazu dienen, die aktuelle bittere Lage dieser spezifischen Flüchtlingsgruppe zu vermitteln und dringenden Handlungsbedarf aufzuzeigen.