IStGH-Urteil über ugandischen Rebellenführer (4.2.)
Urteil über ugandischen Rebellenführer (4.2.):
• IStGH entscheidet über LRA-Befehlshaber Dominic Ongwen
• Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in 70 Fällen
• Sexualisierte Gewalt in beispiellosem Umfang
Das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) hat ebenfalls massive Kritik an dem Programm geübt und Israel an seine Verpflichtung aus der Genfer Flüchtlingskonvention erinnert. Foto: arsaldhillo via Flickr
Israel will afrikanische Flüchtlinge loswerden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die von Israel geplante Abschiebung von 35.000 Flüchtlingen aus Eritrea und dem Sudan als „menschenverachtend und völkerrechtswidrig“ scharf kritisiert. „Diese Abschiebungen verstoßen gegen die Genfer Flüchtlingskonvention, deren Vertragsstaaten sich verpflichtet haben, Flüchtlingen bei schwersten Menschenrechtsverletzungen Schutz zu gewähren.
Es genügt nicht, nur humanitäre Hilfe für die Notleidenden zu leisten. Auch der politische Druck auf die Konfliktparteien muss verstärkt werden, damit das Friedensabkommen vom August 2015 umgesetzt wird. Foto: OCHA/Charlotte Cans
Südsudan braucht Waffenstillstand, um Massenexodus zu stoppen
Um den Massenexodus aus dem Südsudan zu stoppen, muss die internationale Staatengemeinschaft viel mehr Anstrengungen für einen umfassenden Waffenstillstand unternehmen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Südsudan droht Hungerkatastrophe – Wettlauf mit der Zeit – Ohne Frieden kein Ende des Hungers in Sicht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer Hungerkatastrophe im Südsudan gewarnt. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, ob es den Helfern gelingt, bis zum Beginn der Regenzeit im April alle auf Hilfe angewiesenen 3,7 Millionen Südsudanesen mit ausreichend Hilfsgütern zu versorgen.
Russland schürt mit Rüstungsexporten Konflikte in Afrika
Anlässlich des bevorstehenden Russland-Besuchs der Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU) warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Zunahme russischer Rüstungsexporte in afrikanische Länder. Russlands Rüstungsexporte schüren schon heute Konflikte in Afrika.
Europa bleibt untätig – Uganda bemüht sich um Vermittlung Eritreas
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist von den Ergebnissen des Ostafrika-Besuches von Entwicklungsminister Dirk Niebel enttäuscht. „Deutschland will nur mehr Geld für die Hungernden in Somalia zur Verfügung stellen, neue Friedensinitiativen hat Niebel nicht angekündigt.
Katastrophenhilfe muss dringend aufgestockt werden – Nomaden brauchen mehr Hilfe
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat besondere Hilfen für von der Dürre bedrohte Nomaden in Kenia, Uganda und Somalia gefordert. Deutschland muss seine Katastrophenhilfe für Ostafrika aufstocken und dabei besonders die dramatische Lage der Nomaden berücksichtigen.
Nomaden in der Wüste, Foto: 10 Ninjas Steve/flickr
Wer Hungerkatastrophen verhindern will, muss Nomaden stärker berücksichtigen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert ein Umdenken in der Katastrophenhilfe. Um verheerende Hungersnöte zu verhindern, müssten Warnsignale traditioneller Gesellschaften wie der Nomaden in Ostafrika endlich beachtet werden. Das Verteilen von Nahrung kann nur ein allerletztes Hilfsmittel sein, um Menschenleben zu retten.
Hilfe kommt für zehntausende Nomaden zu spät – drohender Hungertod von Menschenhand mitverursacht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Regierungen Ostafrikas und der internationalen Gemeinschaft vor, für die Hungersnot am Horn von Afrika mitverantwortlich zu sein. Nicht nur die anhaltende Dürre, sondern auch mangelndes Interesse an der Lage der Nomaden, eine verfehlte Agrarpolitik, Bürgerkriege und nicht zuletzt fehlendes schnelles Engagement der reichen Industrieländer haben dazu geführt, dass nun mehrere zehntausend Nomaden vom Hungertod bedroht sind.