Man kennt sie aus dem Fernsehen oder aus dem Reisekatalog: Hübsche kleine Hütten, die auf ihren Stelzen im türkisblauen Wasser stehen, einen Steinwurf von atemberaubenden Korallenriffen entfernt. Der gut situierte Tourist genießt den Urlaub im Paradies und lauscht dem Plätschern der Wellen. Mancher wird neidisch sein auf die Menschen, die hier leben.
Wenn die Bewohner von Tuvalu, den Malediven, Kiribati und anderen kleinen Inselstaaten im Pazifik das Rauschen der Brandung hören, denken sie an Abschied.
Geschundenes Land – Massive Umweltzerstörungen in West Papua
West Papua ist der westliche Teil von Papua Neuguinea. Politisch gehört die Provinz zu Indonesien. In den Regenwaldregionen im Landesinneren und in den Küstengebieten leben indigene Papua in etwa 250 verschiedenen Stammesgemeinschaften mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen. Traditionell betreiben Papua Subsistenzwirtschaft, einige sind bis heute Jäger und Sammler. In der Provinz Papua befindet sich auch der letzte intakte tropische Regenwald Asiens. Das Land ist besonders reich an Rohstoffen wie Kupfer, Gold, Silber, Nickel, Bauxit, Erdöl und Erdgas.
Am 6. Juli entscheidet die Bundesregierung über die Vergabe von Kreditbürgschaften für das türkische Ilisu-Staudammprojekt, die für die Fortsetzung dieses heftig umstrittenen Projekts von äußerster Wichtigkeit sind. Vor der Entscheidung veranstaltete das Bündnis „Stop Ilisu“ eine internationale Konferenz in Berlin, die von der Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld moderiert wurde.
Am 24. April 1915 begann mit Massenverhaftungen im damaligen Konstantinopel der Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich, dem 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Bereits 1909 wurden bei einem konservativen Staatsstreich gegen die Jungtürken mehrere Zehntausend Armenier in der Umgebung der Stadt Adana ermordet. Zum Gedenken an beide Ereignisse lud die Armenische Gemeinde zu Berlin zu einer Veranstaltung im Französischen Dom ein. Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker war eingeladen.
Am 25.3.2009 fand in den Räumen der Gesellschaft für Osteuropaförderung (GOF) in Berlin die öffentliche Präsentation der Festschrift für Mustafa Dschemilew statt. Eingeladen hatten das Institut für Caucasica-, Taurica- und Turkestanstudien (ICATAT) und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Letztere hatte auf Initiative des krimtatarischen Medschlis die Erstellung der Festschrift zum 65. Geburtstages des Bürgerrechtlers Dschemilew koordiniert und unterstützt.
China begeht kulturellen Völkermord in Tibet – Report dokumentiert Zerstörung der Sprache, Kultur, Religion und Identität
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat China vorgeworfen, kulturellen Völkermord in Tibet zu begehen. In einem anlässlich des 50. Jahrestages des Volksaufstandes in Tibet (10. März) veröffentlichten 30seitigen Report dokumentiert die Menschenrechtsorganisation die Zerstörung der tibetischen Sprache, Kultur und Identität sowie die Gleichschaltung des tibetischen Buddhismus. Download des Reports
UN-Generalsekretär zurückgewiesen Sudan Tribune,7.2.2009 / UN News 6.2.2009
Mit barschen Worten habe Sudans Staatspräsident Omar Hassan al Bashir die Bitte des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon zurückgewiesen, eine zwischen der Freiheitsbewegung JEM und der sudanesischen Armee umkämpfte Stadt in Süd-Darfur zu schonen, um Menschenleben von Zivilisten nicht zu gefährden
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„Rettet das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel! Rettet das Christentum in der Türkei!“
Mit einer eindrucksvollen Demonstration vom Lustgarten bis zum Brandenburger Tor mit Banner und Fahnen und einer abschließenden sehr emotionalen Kundgebung auf dem Pariser Platz rief das Aktionsbündnis für das Kloster Mor Gabriel auf. Für die GfbV forderte Europa-Referentin Sarah Reinke: „Bundeskanzlerin Angela Merkel muss den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan dazu drängen, die Aktivitäten der muslimischen Nachbarn gegen das Kloster nicht länger zu schüren und zu unterstützen“,
Nach Angaben der Veranstalter nahmen über 10000 syrisch-orthodoxe Christen und Unterstützer aus allen Teilen der Bundesrepublik daran teil.
Rede von Europareferentin Sarah Reinke, GfbV Bundesbüro Berlin
Christen hoffen auf ein friedliches Weihnachtsfest
Heute vor genau vier Monaten wurde in Indien im Bundesstaat Orissa der Anführer einer hinduistischen Gruppierung ermordet. Hinduistische Nationalisten hatten deshalb für Weihnachten einen Generalstreik angekündigt.
Über die Situation in Orissa spricht Kai-Uwe Woytschak mit Dr. James Albert von der Gesellschaft für bedrohte Völker.