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Rubrik: Bericht

Ermittler in der Wüste

Der Haager Strafgerichtshof steht im Sudan vor einer fast unlösbaren Aufgabe – manche halten den Chefankläger für zu zahm
Der Chefankläger, da sind sich alle einig, ist sehr charmant und weltgewandt. Wenn Luis Moreno Ocampo den Raum betritt, dann macht er erstmal lächelnd die Runde und begrüßt jeden Anwesenden per Handschlag. Der Argentinier, der sich mit Prozessen gegen verbrecherische Generäle in seiner Heimat einen Namen gemacht hat, ist eben nicht nur Staatsanwalt, sondern auch ein Diplomat der Weltjustiz.

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Sieben vergiftete Roma-Kinder aus verseuchtem Flüchtlingslager im Kosovo zur Behandlung in Bad Emstal

Auf Initiative der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sind sieben zum Teil schwer erkrankte Roma-Flüchtlingskinder aus dem Kosovo mit ihrem Vater in Deutschland eingetroffen. Shaban Mustafa und seine Kinder Kasandra (5), Denis (8), Zejnija (8), Suada (10), Shkurta (12), Serdjana (14), Semrana (15) werden seit dem 29. April 2006 im Institut für Functional Medicine und Umweltmedizin des Umweltmediziners Dr. Klaus-Dietrich Runow in Bad Emstal bei Kassel behandelt.

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Unsere bisherige Menschenrechtsarbeit zu Darfur/Westsudan

Als wir im Sommer 2004 vor dem gewaltsamen Tod von 125.000 Menschen im Westen des Sudan warnten, reagierten Journalisten und Politiker mit ungläubigem Staunen auf die hohe Zahl von Opfern. Inzwisch…

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Das tut die GfbV

Als eine der ersten Menschenrechtsorganisationen weltweit warnten wir bereits im Mai 2003 in einem elfseitigen Memorandum vor einer Eskalation der Gewalt in Darfur. Nur drei Monate zuvor waren die bewaffneten Kämpfe im Westen des Sudan ausgebrochen. Die Weltöffentlichkeit hatte das rapide wachsende Ausmaß der Gewalt

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Gefordert: Die Vereinten Nationen

Schon 2004 hatte die GfbV UN-Friedenstruppen für den Westsudan gefordert. Das wurde damals noch belächelt, da die meisten Staaten auf den Einsatz von Waffenstillstandsbeobachtern der Afrikanischen Union (AU) setzten. Da es der AU-Mission nicht gelang, den Völkermord zu beenden, beschloss der Weltsicherheitsrat in der Resolution 1769 am 31. Juli 2007, die Entsendung einer gemeinsamen Friedensmission der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union. Mit der Stationierung dieser UNAMID-Truppe sollte im Oktober 2007 begonnen werden. Doch aufgrund mangelnden Engagements vieler Truppensteller und stetiger Behinderungen durch die sudanesischen Behörden zog sich die Stationierung der Blauhelmtruppe über viele Monate hin. Im Mai 2010 waren 13 Prozent der in Aussicht gestellten 26.000 Soldaten und Polizisten noch immer nicht in Darfur einsatzbereit.

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MIT BUNTEN BÄUMEN FÜR DAS LEBEN!

GöttingenDie Gemeinde Sarayacu liegt inmitten des Ama-zonas-Tieflandes von Ecuador. Hier leben etwa 2000 Quichua vom Jagen, Sammeln, Fischen und Ackerbau. Ihr Gebiet befindet sich im sogenannten „B…

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Das Alaska National Wildlife Refuge ist in Gefahr – Die Gwich’in Indianer brauchen unsere Unterstützung!

Dem erbitterten Widerstand vor allem der 7000 Gwich’in-Indianer ist zu verdanken, dass das Alaska National Wildlife Refuge (ANWR) noch nicht für die Ölindustrie geopfert wurde

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50 Frauen aus Srebrenica zu Besuch in Göttingen

Das Massaker von Srebrenica, das am 11. Juli 1995 von serbischen Truppen an der Zivilbevölkerung dieser ostbosnischen Stadt begangen wurde, gilt als schlimmster Massenmord auf europäischem Boden seit Ende des Zweiten Weltkrieges: Mindestens 8106 unbewaffnete „bosniakische“ Männer und Knaben wurden in der damaligen UN-Schutzzone unter den Augen niederländischer Blauhelmsoldaten

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Unsere bisherige Menschenrechtsarbeit zu Darfur/Westsudan

Als wir im Sommer 2004 vor dem gewaltsamen Tod von 125.000 Menschen im Westen des Sudan warnten, reagierten Journalisten und Politiker mit ungläubigem Staunen auf die hohe Zahl von Opfern. Inzwisch…

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