Nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist die Sicherheit von Mende Nazer ernsthaft bedroht, sollte Großbritannien sie tatsächlich in den Sudan abschieben. Seit 1985 untersuch…
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Das Nuba-Mädchen Mende Nazer war ca. 12 zwölf Jahre alt, als im Frühjahr 1992 eine von der sudanesischen Armee bewaffnete Miliz arabischer Viehzüchter ihr Dorf überfiel und sie in die Sklaverei verschleppte.
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In einer Sonderausgabe ihres wöchentlichen Informationsdienstes „Sudan News“ vom 24.Oktober 2002 leugnet die Sudanesische Botschaft in Berlin erneut den Sklavereivorwurf und wirft Mende Nazer, ihrem deutschen Verlag Schneekluth und sie unterstützenden deutschen NGO’s vor, für die Verbreitung unwahrer Tatsachen und eine Verleumdung des Sudan verantwortlich zu sein.
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Nicht erst seit dem Scheitern des Asylantrages von Mende Nazer setzt sich die Gesellschaft für bedrohte Völker für die Rechte der Nuba-Völker im Sudan ein. Schon 1986 war der eskalierende Krieg in den Nuba-Bergen ein Thema für unsere Menschenrechtsorganisation.
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Tausende Menschen unterstützten seit Anfang November 2002 unsere Appelle an den britischen Innenminister David Blunkett und Bundesinnenminister Otto Schily, sich für ein Bleiberecht für Mende Nazer in Europa einzusetzen.
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Rund 9.000 Ureinwohner im malaysischen Teil der Insel Borneo (Sarawak) wurden im September 1999 umgesiedelt. Ihre Dörfer sollen für den gigantischen Bakun Staudamm überflutet werden.
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Mit immer massiveren Methoden versuchen Indiens Behörden die Kritiker der umstrittenen Staudammprojekte am Narmada Fluss in Zentralindien mundtot zu machen.
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Mit einem besonderen Gastgeschenk wartete Bundeskanzler Gerhard Schröder auf, als er am 29. Oktober 2001 zu einem Besuch in Indien eintraf. Um Indiens wachsender Kritik an der Unterstützung des Erzrivalen Pakistan in der globalen Antiterror-Koalition zu begegnen, hatte sich der Kanzler höchstpersönlich für die Gewährung einer von Siemens beantragten Hermes-Bürgschaft für den Tehri-Staudamm eingesetzt.
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Als der britische Baukonzern Balfour Beatty sich am 13. November 2001 aus dem Ilisu Staudammprojekt in Türkisch – Kurdistan zurückzog, feierten Umweltschützer und Menschenrechtler dies als großen Durchbruch.
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