Die Türkei drängt in die Europäische Union (EU). EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen will die Grenzen der Gemeinschaft bis zu den iranischen und irakischen Nachbarn vortreiben. Nach 70 Jahren…
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Schenkt man Staatspräsident Hamid Karzai Glauben, so gibt es keine ethnischen Probleme in Afghanistan. Wortreich bemüht sich der Paschtune Karzai in Interviews, ethnische Zerwürfnisse in seiner Hei…
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Auf der Lausanner Friedenskonferenz von 1923 segneten faktisch die Weltkriegsalliierten im Nachhinein die ethnisch-religiöse Säuberung des Osmanischen Reiches durch die Regierungen der Jungtürken s…
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Seit mehr als 40 Jahren ringen die 250 indigenen Völker Westpapuas um die Verwirklichung ihres Rechts auf Selbstbestimmung.
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Evangelikale Bibelgesellschaften wie Wycliffe sind auch heute noch in Westpapua und in anderen Regionen der Welt aktiv, in denen indigene Völker weitgehend isoliert leben.
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Sabine Kueglers Vater wirkte in Westpapua als Missionar der Wycliffe Bibelgesellschaft aus Texas (USA). Gemeinsam mit dem Summer Institute of Linguistics (SIL) betreiben die evangelikalen Missionare seit Mitte der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts Sprachstudien unter besonders zurückgezogen lebenden indigenen Völkern in aller Welt, um diese Völker zum christlichen Glauben zu „bekehren“.
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Seit ihrer Gründung vor 37 Jahren setzt sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) für für ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen und der Zerstörung des Lebensraumes der Urbevölkerung Westpapuas ein.
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Die Verbrechen an den Roma im Kosovo geschehen unter Ausschluss der Öffentlichkeit, meist geduldet von den KFOR-Schutztruppen und der UNMIK-Polizei. Es gibt nur wenige, die sich wie Paul Polansky, schützend vor die Opfer stellen. Er recherchiert und dokumentiert seit 1999 im Auftrag der GfbV die Lage der Roma-Minderheiten und verfasste inzwischen mehrere detaillierte Berichte über ihre erbärmliche Lage.
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Die GfbV setzt sich für die Opfer der Kriege gegen die Tschetschenen bereits seit dem ersten Krieg der 1990er Jahre ein, der 1994 unter Boris Jelzin als Präsident Russlands geführt wurde. Auch als unter seinem Nachfolger Putin 1999 erneut Krieg gegen die Tschetschenen geführt und Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung begangen wurden, wurden wir aktiv.
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