Die mit staatlicher Unterstützung vorangetriebene Industrialisierung zerstört den natürlichen Lebensraum der Adivasi. Die indische Wirtschaft boomt, doch das Wirtschaftswachstum kommt bei den Armen nicht an. Die sozialen Unterschiede verstärken sich.
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Gemeinsamer Widerstand der AdivasiDie jahrtausendelange Unterdrückung, Diskriminierung und Ausbeutung hat zu friedlichen wie militanten Protesten der Adivasi geführt. Sie leisteten Widerstand aus i…
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Die indische Regierung hat das Jahr 2001 zum Jahr der Frauen erklärt. Doch Misshandlungen und Vergewaltigungen werden in vielen Bundesstaaten ungehindert fortgesetzt. Betroffen davon sind insbesond…
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Indische Richter erscheinen vor Gericht mit Perücke und benutzen eine Rechtsprechung, deren Wurzeln in die Zeit der britischen Kolonialherren zurückreichen. Universitätsprofessoren lehren Mathematik auf Englisch. 90 Jahre britische Kolonialmacht haben in Indien ihre Spuren hinterlassen.
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Die Unionsstaaten im Nordosten Indiens (Assam, Arunachal Pradesh, Manipur, Meghalaya, Mizoram, Nagaland, Sikkim, Tripura) unterscheiden sich in ihrer Geschichte und den zahlreichen dort lebenden Ureinwohnergemeinschaften und Nationalitäten deutlich von der Bevölkerung im Rest Indiens.
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Die Adivasi-Koordination in Deutschland ist ein Netzwerk von NGOs, die in der Menschenrechtsarbeit und der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind.
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Die tibetische Nonne Sherab Ngawang war erst 15 Jahre alt, als sie im Mai 1995 an den Folgen schwerer Mißhandlungen starb, die sie in chinesischer Haft erlitten hatte. Als Zwölfjährige war sie zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem sie mit vier anderen Nonnen und einem Mönch einige Minuten in der tibetischen Hauptstadt Lhasa für die Unabhängigkeit Tibets demonstriert hatte.
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Überall dort, wo es in Indien noch naturwüchsige Wälder gibt, sind die Ureinwohner des Subkontinents, die Adivasi, zuhause. Sie umarmen die Bäume, wenn Holzfäller anrücken. Sie blockieren Forstämter, um gegen die Vergabe von Rodungskonzessionen zu protestieren. Denn der Wald ist ihre Lebenswelt – Vorratskammer und Gotteshaus zugleich.
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Statistisch betrachtet hat der Anteil der offiziell anerkannten 55 „nationalen Minderheiten“ an der Gesamtbevölkerung Chinas seit 1990 deutlich zugenommen. Laut Volkszählung machten sie damals mit zusammen 91,2 Millionen Menschen rund acht Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Beim Mikrozensus von 1995 lag ihr Anteil bereits um einen Prozentpunkt höher bei zusammen 108,5 Millionen Minderheitenangehörigen. 18 Prozent davon entfallen auf die drei großen Gruppen der Tibeter, Uiguren und Mongolen.
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