Am 14. Oktober stimmt die Bevölkerung Australiens in einem Referendum über die „Aboriginal and Torres Strait Islander Voice“ ab – ein beratendes Gremium für die indigene Bevölkerung Australiens soll in der Verfassung des Landes verankert werden. Der Name ist so gewählt, dass man eigentlich gar nicht dagegen sein kann. Und doch gibt es viele Indigene im Land, die für ein „Nein“ werben.
Nicht allen Aboriginal-Kindern ist es vergönnt, unbeschwert aufzuwachsen. Einige werden ihren Familien unter fadenscheinigen Gründen weggenommen, um sie in staatliche Betreuungseinrichtungen oder zu Pflegefamilien zu schicken. Foto: kerriekerr via iStock
Die Stolen Generation im heutigen Australien
Aboriginal-Kinder wurden und werden aus ihren Familien gerissen.
Es ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan durch seine Kritik an der Armenien-Resolution des Bundestags dafür gesorgt hat, dass der Völkermord in Namibia auch in Deutschland wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt ist.
Völkermord verjährt nicht!
Für die Nachfahren der Opfer sowie zahlreiche Historiker steht fest: Die Verbrechen an den Herero und Nama in den Jahren von 1904 bis 1908 waren der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts.
Viehmarkt in der türkischen Provinz Sanliurfa. Vor allem die ländlichen Gebiete im Osten und Südosten der Türkei, in denen vorwiegend Kurden leben, sind wirtschaftlich unterentwickelt und profitieren kaum von der prosperierenden Wirtschaft. Foto: yavuzsariyildiz via iStock
Eine Nation, eine Sprache, eine Kultur
Die Entstehung des Konflikts zwischen Kurden und Türken
Indigene Völker und Naturschutz: Wächter über die Natur
Indigene Völker sind mit ihrem Land eng vertraut und haben ein unvergleichliches Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt. Das macht sie zu erfolgreichen Verwaltern ihrer Gebiete. Die komplexen Jagd- und Sammelsysteme, die sie entwickelt haben, tragen nicht nur dazu bei, eine Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten, sondern auch lokale Ressourcen zu bewahren.