Ein Licht für unsere Flüchtlinge – damit sie bleiben dürfen
Schüler beteiligen sich an GfbV-Weihnachtsaktion
Rund 150 Menschen, darunter auch viele Schüler, haben sich gestern an der GfbV-Weihnachtsaktion in Göttingen beteiligt und unterstützten unsere Kampagne für ein dauerhaftes Bleiberecht langfristig geduldeter Flüchtlinge. Mit Laternen und Transparenten zogen wir durch die Innenstadt zu einer abschließenden Kundgebung. Insgesamt 20 Städte beteiligen sich an der bundesweiten GfbV-Weihnachtsaktion „Ein Licht für unsere Flüchtlingskinder – damit sie bleiben dürfen“. Zum Kampagnenblatt in pdf Format Zum Email-Appell
Wahlen 2010 und Referendum 2011 – wie kann eine neue Eskalation der Gewalt verhindert werden?
Zeit: Donnerstag, 7.Januar 2010, 18:00Uhr
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Straße, 10557 Berlin. Vollständiges Program in pdf Format
Ein Gespräch mit Kalid Wale, Präsident der Vereinigung der Shabak im Irak.
Ein Vertreter der irakischen Minderheit der Shabak, Kalid Wale, besuchte am 15.12. das Berliner Büro der GfbV und stellte die aktuelle Situation der Shabak folgendermaßen dar:
17.12.2009 – Bundesweite Protestaktion der GfbV – „Ein Licht für unsere Flüchtlingskinder!“
Unter dem Motto „Ein Licht für unsere Flüchtlingskinder!“
fordert die GfbV ein langfristiges Bleiberecht und die Einbürgerung für langjährig geduldete Flüchtlingsfamilien und ihre Kinder!
Beteiligen Sie Sich an unserer bundesweiten Protestaktion:
WANN: Am Donnerstag, d. 17.12. um 14 Uhr
WO: Vor der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Klosterstr. 47 (U2 Klosterstraße)
Setzen Sie ein Zeichen mit einem Kerzenlicht (wenn möglich Kerzen bitte mitbringen) und fordern Sie mit uns vom Berliner Innensenator:
– Eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis ohne Einschränkungen für langjährig geduldete Flüchtlinge! Das muss auch für kranke traumatisierte und pflegebedürftige Angehörige gelten.
– Gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendliche in Deutschland!
– Deutsche Staatbürgerschaft für langjährig geduldete Flüchtlinge
(siehe auch unseren Beitrag im GfbV-Blog am 14. Dezember 2009 unter http://gfbvberlin.wordpress.com/)
Helfen Sie, das Leben von Aminatou Haidar zu retten!
Mit dem Leben von Aminatou Haidar ist auch der Friedensprozess in der Westshara gefährdet. Nachdem der Menschenrechtlerin von den marokkanischen Behörden nach einer Auslandsreise die Wiedereinreise in ihre Heimat verweigert wurde, trat sie vor drei Wochen auf dem Flughafen von Lanzarote in einen Hungerstreik, um ihre Wiedereinreise in die Westsahara zu erzwingen. Haidars Engagement für Menschenrechte ist weltweit mit Auszeichnungen gewürdigt worden.
Bitte appellieren Sie an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, sich für die Wiedereinreise Haidars und ein internationales Referendum über die Westsahara einzusetzen. Zum E-Mail-Appell Ich spende für die GfbV-Menschenrechtsarbeit
Die Gesellschaft für bedrohte Völker lädt ein zur Demonstration und Lichterkette mit anschließender Kundgebung am Donnerstag den 17.12.2009 um 17:00 Uhr auf dem Hiroshimaplatz vor dem Neuen Rathaus in Göttingen.
Unter dem Motto „Ein Licht für unsere Flüchtlingskinder“ werden wir mit einem Lichtermeer auf das Schicksal der Flüchtlingskinder aufmerksam machen.
Unterstützen Sie die indigenen Völker der Chittagong Hill Tracts!
In den Chittagong Hill Tracts in Bangladesh leben 700.000 Indigene in ständiger Bedrohung: Immer wieder kommt es zu Landraub, Überfällen, Vergewaltigungen und Mord durch zugezogene muslimische Siedler. Ein Friedensabkommen von 1997 sollte diese Probleme lösen. Doch auch zwölf Jahre nach Unterzeichnung sind kaum Fortschritte gemacht worden.
Bitte appellieren Sie an die Premierministerin von Bangladesch, Sheik Hasina, das Friedensabkommen endlich durchzusetzen. Zum Email-Appell
Terror gegen Christen, Yeziden und Shabak beenden!
„Wir wollen kein Asyl in Deutschland, sondern in unserer Heimat bleiben. Doch dafür brauchen wir Unterstützung aus Europa.“ Klar und deutlich formuliert Khaled Mahmud, Vertreter der in Deutschland wenig bekannten Minderheit der Shabak, sein Anliegen an die deutsche Politik. Kürzlich sprach Mahmud im GfbV-Haus in Göttingen über die Situation der Shabak, Christen und Yeziden im Irak. Rund 1.000 Shabak sind seit 2003 Attentaten zum Opfer gefallen. Zum Email-Appell