50 Jahre nach dem Beginn der französischen Atomversuche in der Sahara fordern Tuareg in Algerien Gerechtigkeit. Als Betroffene und Leidtragende der erhöhten radioaktiven Strahlung steht den Bewohnern der Wüste eine angemessene Entschädigung zu. Die französische Regierung hingegen behauptet, die Tests seien im menschenleeren Raum durchgeführt worden. Dabei ist der Regierung bekannt, dass in dem Gebiet zehntausende Tuareg lebten.
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Indien setzt auf den Ausbau der Atomenergie und plant daher, neue Uranminen zu erschließen. Schon heute leiden die Adivasi-Ureinwohner im ostindischen Bundesstaat Jharkhand doppelt unter der Uranförderung: Als Bergarbeiter arbeiten sie ungeschützt in den Minen und sind der hohen radioaktiven Strahlung ausgesetzt. Als Anwohner der Minen und ungesicherten Atommüllhalden leiden sie unter den Folgen von Vergiftung und Verstrahlung.
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Die heiligen Black Hills der Lakota in Süddakota (USA) sind durch Uranförderung in den 1960er Jahren radioaktiv verseucht. Als Folge ist die Gesundheit der Lakota beeinträchtigt: Sie leiden unter einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Diabeteserkrankungen, Krebs, Nierenschäden sowie Tot-, Fehl- und Missgeburten. Auch das Trinkwasser ist belastet.
Helfen Sie den Lakota mit Ihrer Unterschrift!
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Für die Tuareg ist der Rohstoffreichtum ihres Landes zum Fluch geworden. Immer größere Gebiete werden durch den Uranbergbau zerstört und die freigesetzte radioaktive Strahlung schädigt die Gesundheit der Halbnomaden. Von der Regierung oder den Bergwerksbetreibern erhalten die Tuareg keinerlei Entschädigung. Werden Sie selbst aktiv! Unterstützen Sie unseren Online-Appell!
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2011 wird ein Schicksalsjahr für die Menschen im Südsudan – nach 55 Jahren Unterdrückung, Verfolgung, rassischer Diskriminierung, Versklavung; Vertreibung und Verwüstung und schließlich Völkermord an drei bis vier Millionen Menschen. Im Januar soll dort über die Zukunft der Südsudanesen und die Unabhängigkeit ihres Landes abgestimmt werden.
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Während das Europaparlament, die Europäische Union und der Europarat die Massenabschiebungen von Zehntausenden osteuropäischen Roma aus Frankreich anprangern und verurteilen, setzt Deutschland heimlich still und leise die Deportation von Roma aus dem Kosovo bis heute fort.
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Während in Deutschland über die Endlagerung von Atommüll gestritten wird, erinnert die Jahresversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Gefahren, denen vor allem Ureinwohner am Anfang des Uran-Kreislaufs ausgesetzt sind.
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Um sich vor dem Eindringen der Ölkonzerne zu schützen und um darauf aufmerksam zu machen, dass die Zerstörung des Waldes auch einen Lebensraum für Menschen mit einer einzigartigen Kultur vernichtet, hat Sarayaku das Projekt „Sisa Ñampi“ begonnen. Rund um sein Stammesgebiet pflanzt Sarayaku bunt blühende Obst- und Medizinbäume an.
Baumpatenschaft
Seit vielen Jahren unterstützt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Gemeinschaft dabei. Auch Sie können helfen, indem Sie eine Baumpatenschaft übernehmen. So zeigt die lebende Grenze aus Bäumen auch symbolisch, dass Menschen aus der ganzen Welt Sarayaku bei der Erhaltung seines Regenwaldgebietes und seiner Lebensweise unterstützen
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