Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt das Abkommen zwischen den neuen islamistischen Machthabern in Damaskus und den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und appelliert an die internationale Gemeinschaft, alles dafür zu tun, um ein weiteres Blutvergießen in Syrien zu verhindern.
Tansania: Kohlenstoffprojekte untergraben Landrechte der Maasai
Eine heute veröffentlichte Studie der Maasai International Solidarity Alliance (MISA) zeigt die problematischen Auswirkungen internationaler Projekte, die durch Kohlenstoffkompensation eigentlich dem Klimaschutz dienen sollten. Die Land- und Menschenrechte der Maasai, einer indigenen ostafrikanischen Volksgruppe, stehen massiv unter Druck.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht Hinweise auf einen Völkermord an der alawitischen Minderheit in Syrien und fordert die Bundesregierung zu sofortigem Handeln auf.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich angesichts von Berichten über willkürliche Verhaftungen und Tötungen von Angehörigen der alawitischen Minderheit in Syrien alarmiert und fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich für ein Ende der Kämpfe zwischen Sicherheitskräften der neuen islamistischen Regierung in Syrien und bewaffneten Alawiten einzusetzen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt anlässlich des Weltfrauentages am 8. März vor der zunehmenden Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Sudan und dem systematischen Einsatz von Vergewaltigungen als Kriegswaffe. „Alle international geltenden Regeln des humanitären Völkerrechts werden im Sudan gebrochen. Frauen und Kinder leiden am meisten darunter. Ihre Situation hat sich durch den Stopp der von den USA finanzierten Hilfsprogramme nochmals verschärft“, kritisiert Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV.
Einladung zur Veranstaltung beim Cafe Kyiv in Berlin (11.3.)
Im Rahmen des von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten „Cafe Kyiv“ lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zu der Veranstaltung „Krim, Halbinsel der Angst“ ein. Diese findet am Dienstag, 11. März 2025, um 11 Uhr im Kino 9 – SEWASTOPOL im Colosseum, Gleimstraße 31, in Berlin statt.
Einladung zur Menschenrechtsaktion in Berlin (10.3.)
Um auf die verzweifelte Lage der armenischen politischen Gefangenen in Aserbaidschan aufmerksam zu machen, veranstaltet ein Bündnis von Menschenrechtsorganisationen am Montag (10. März) eine Mahnwache auf dem Pariser Platz in Berlin. Im Rahmen der Aktion werden die Veranstalter einen Appell an die EU-Kommission übergeben, in dem sie einen stärkeren Einsatz für die Freilassung der Armenier fordern.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert den türkischen Machthaber Recep Tayyip Erdoğan auf, ernsthafte Friedensverhandlungen mit der PKK aufzunehmen. „Um zu zeigen, dass die Türkei ernsthaft an Frieden mit den Kurden interessiert ist, muss Erdoğan die Angriffe auf kurdische Gebiete in Nordsyrien einstellen und den seit mehr als einem Vierteljahrhundert inhaftierten PKK-Gründer Abdullah Öcalan und weitere führende kurdische Politiker wie Selahattin Demirtaş freilassen.
Anlässlich des UN-Tages des Artenschutzes (UN World Wildlife Day) am 3. März macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die systematische Vertreibung der indigenen Maasai in Tansania aufmerksam. Unter dem Deckmantel des Naturschutzes werden Maasai seit Jahrzehnten aus ihren angestammten Gebieten im Norden des Landes vertrieben, um Flächen für den (Jagd-)Tourismus und andere kommerzielle Interessen wie CO₂-Ausgleichsflächen freizumachen.