Die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist trotz der bevorstehenden „historischen Erklärung“ von PKK-Gründer Abdullah Öcalan nicht optimistisch, dass es zwischen den Kurden und der türkischen Regierung zu ernsthaften Friedensverhandlungen kommen wird.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf, während seiner Südamerika-Reise Menschenrechtsverletzungen an Indigenen Völkern zu thematisieren. Zum Auftakt seines Besuchs reist Steinmeier am 28. Februar nach Uruguay, sowie im Anschluss nach Paraguay und Chile.
Freude über Freilassung des indigenen Bürgerrechtlers Leonard Peltier
Mit großer Freude hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Entlassung des indigenen Bürgerrechtlers Leonard Peltier aus dem US-Hochsicherheitsgefängnis Coleman in Florida reagiert.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die islamistischen Machthaber in Syrien auf, die Beteiligung aller Volks- und Religionsgemeinschaften am Übergangsprozess zu gewährleisten. „al-Scharaa hat bei der Ernennung des siebenköpfigen ‚Vorbereitungskomitees für den syrischen nationalen Dialog‘ keine Minderheitenangehörigen eingeschlossen. Es besteht ausschließlich aus Personen, die arabisch-nationalistische oder sunnitisch-islamistische Ideologien vertreten“, kritisiert Dr. Kamal Sido.
Roma aus der Ukraine gründen in Göttingen neuen Verein zur Unterstützung der Minderheit
Kurz vor dem dritten Jahrestag des vollumfänglichen Angriffs Russlands auf die Ukraine treffen sich ukrainische Roma-Vertreter am Dienstag, 18. Februar, in Göttingen, um einen neuen Verein zu gründen, der sich gegen Antiziganismus und für die Interessen der Roma einsetzen soll. Ein Ziel des Vereins ist die Stärkung und Verteidigung der Rechte der Roma sowohl im als auch nach dem Krieg in der Ukraine.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Auswirkungen einer Sezession besetzter ukrainischer Gebiete an Russland. Nach Auffassung der Menschenrechtsorganisation wären die Auswirkungen auf die Minderheiten in der Ukraine, insbesondere die Krimtataren, die Roma und die nordasowschen Griechen dramatisch.
Einladung zur Menschenrechtsaktion in München (15.02.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die Ilham Tohti Initiative, die Uigurische Gemeinde in Europa und die Tibet Initiative Deutschland (TID) fordern anlässlich des Besuchs des chinesischen Außenministers Wang Yi bei der Münchner Sicherheitskonferenz klare Worte deutscher Politiker zum Völkermord an den Uiguren und zu den chinesischen Zwangsinternaten in Tibet. Die Organisationen demonstrieren am Samstag gemeinsam in München.
Entscheidung des peruanischen Kulturministeriums gefährdet isolierte Indigene Völker
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Wahrung der Rechte der in freiwilliger Isolation lebenden Indigenen Völker in Kooperationsprojekten zu gewährleisten und sich für die umgehende Schaffung des indigenen Reservats Yavarí Mirim in Peru einzusetzen.
In einem Forderungspapier zur Bundestagswahl 2025 appelliert die Gesellschaft an die Kandidaten für den Bundestag und die künftige Bundesregierung, „sich weltweit konsequent gegen Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und das Verbrechen der Aggression“ einzusetzen.