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Rubrik: Pressemitteilungen

Falun-Gong-Praktizierende in China weiter unrechtmäßig in Haft

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die sofortige Freilassung von Yuande Ding und allen anderen Falun-Gong-Praktizierenden, die aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit vor einem Jahr unrechtmäßig von der chinesischen Regierung vor Gericht gestellt wurden. Kurz vor dem EU-China-Gipfel hatte die chinesische Regierung im November und Dezember 2023 in einer Welle von Schauprozessen insgesamt 22 Falun-Gong-Praktizierende aus der Stadt Rizhao in der chinesischen Ostprovinz Shandong verurteilt.

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Menschenrechtsüberprüfung Boliviens durch die UN

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich besorgt über die Entwicklung der Menschenrechtslage in Bolivien. „Boliviens Regierung muss internationale Menschenrechts- und Umweltstandards dringend konsequent einhalten. Besonders drängend sind der Schutz indigener Rechte, die Regulierung von extraktivistischen Tätigkeiten und Maßnahmen gegen die Umweltzerstörung“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.

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Rückzug von VW aus Xinjiang/Ostturkestan ein „Trauerspiel“
Demonstration vor dem VW-Werk in Wolfsburg im Februar 2024. Foto: Hanno Schedler/GfbV

Rückzug von VW aus Xinjiang/Ostturkestan ein „Trauerspiel“

„Es ist ein Trauerspiel, dass sich VW erst aufgrund von wirtschaftlichen Gegebenheiten dazu entschlossen hat, das Werk in der Uiguren-Region Xinjiang/Ostturkestan aufzugeben. Der Konzern hat seine eigenen Leitlinien zur Achtung der Menschenrechte mit Füßen getreten. Eine Anerkennung der verheerenden Menschenrechtslage vor Ort fehlt noch immer, auch in seiner aktuellen Erklärung erwähnt der Konzern diese mit keinem Wort“, sagt Jasna Causevic, Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zum angekündigten Verkauf des Werks.

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Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Namibia (27.11.)

Ovaherero und Nama blicken skeptisch auf die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 27. November in Namibia, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet. Auch wenn die seit 1990 regierende South West People’s Organisation (SWAPO) ihre deutliche Mehrheit zum ersten Mal verlieren könne, wirkten Folgen des Völkermords (1904-1908) fort und manifestierten sich in tiefgreifender Ungerechtigkeit.

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Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (25.11.)

„Der Krieg wird auf unseren Körpern ausgetragen“, fasst Saida M, Partnerin der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus dem Sudan die entsetzliche Situation von Frauen und Mädchen in ihrer Heimat zusammen. „Seit Wochen hören wir erschütternde Augenzeugenberichte aus dem Bundesstaat Gezira. Allein hier sind in den letzten drei Wochen 135.000 weitere Menschen vertrieben worden. Mädchen ab sechs Jahren und Frauen bis ins hohe Altern sollen vergewaltigt, verschleppt, versklavt und getötet worden sein“, ergänzt Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV.

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Ende der COP29 in Baku (22.11.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die strukturelle Trennung zwischen der Biodiversitätskonferenz (COP16) und der Klimakonferenz (COP29). Diese künstliche Teilung behindere die ganzheitliche Betrachtung von Umwelt- und Klimaschutzthemen und ignoriere die komplexen Wechselwirkungen zwischen Biodiversitätsverlust und globaler Erderwärmung.

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Einladung zur Menschenrechtsaktion an der Botschaft Ecuadors (25.11.)

Im Rahmen einer Menschenrechtsaktion übergibt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Petition zur Unterstützung der Waorani und des Schutzes des Yasuní an die Botschaft der Republik Ecuador. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

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Internationaler Tag der Kinderrechte (20.11.)

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte am 20. November prangert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die anhaltende Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft gegenüber der katastrophalen Lage von Kindern in Myanmar und den Flüchtlingslagern in Bangladesch an. Rohingya-Kinder wachsen ohne Perspektiven auf. Hunger, Gewalt und Diskriminierung prägen ihr Leben – und dennoch bleibt ihr Schicksal von der Welt weitgehend unbeachtet.

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Indigene Rechte in Kolumbien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die nun bekannt gewordene Finanzierung des Überwachungsprogramms Pegasus für kolumbianische Sicherheitsdienste durch die USA. „Bekanntlich wird die Spionagesoftware der NSO Group häufig für die Überwachung von Oppositionellen, aber auch Journalisten und Aktivisten verwendet. Gerade in Kolumbien, dem Land mit den weltweit meisten ermordeten Aktivisten, kann der Einsatz dieser Spyware die ohnehin alarmierende Lage weiter verschärfen“, warnt Jan Königshausen, GfbV-Referent für Indigene Völker.

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