Eskalation der Diskriminierung vor Wahlen in Tansania
Vor einer neuen Eskalation der Diskriminierung gegen die indigenen Maasai in Tansania vor den bevorstehenden Lokalwahlen sowie den für 2025 geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Zehntausende Bürgerinnen und Bürger in Tansania, die überwiegend Angehörige der Maasai sind, wurden aus dem Prozess der Wählerregistrierung ausgeschlossen. Betroffen sind 25 Dörfer in elf Bezirken, die alle in der Ngorongoro Conservation Area liegen“, berichtet Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV am Freitag in Göttingen.
„Wäre ein katastrophales Zeichen für Minderheitenrechte“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert den Vorstoß der FDP, das Entwicklungsministerium (BMZ) und das Auswärtige Amt zusammenzulegen als „Schritt in die falsche Richtung.“ „Das BMZ …
Über 100 NGOs unterstützen Hilferuf russischer Indigener an UN
„Die russische Regierung verletzt die Rechte indigener Völker. Wenn diese sich dagegen wehren, werden sie und ihre Organisationen als Extremisten kriminalisiert“, prangern russische Indigene in ein…
Nach der Absage der Taylor–Swift-Konzerte in Wien wegen Terrorgefahr fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die europäischen Regierungen dazu auf, das Erstarken des Islamismus in Europ…
Landwirtschaft ist die Lebensgrundlage für lokale und indigene Bewohner der Gemeinde Macharetí im Südosten Boliviens. Das Foto zeigt, wie während des Guaraní-Karnevals im Jahr 2020 Rinder gebrandmarkt werden.
Foto: Jhaquelin Dávalos/IPDRS
Internationaler Tag der indigenen Völker (9.8.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt zum Tag der indigenen Völker am 9. August vor einer zunehmenden Bedrohung indigener Völker in Südamerika durch Landkonflikte und die Folgen des Klimawandels. „Durch Waldbrände, Ernteausfälle und Konflikte über die Landnutzung wächst der Druck auf indigene Territorien und Lebensweisen. Das hat zu einer dramatischen Verschärfung der Lebensbedingungen indigener Völker in Südamerika geführt“, sagt Jan Königshausen, GfbV-Referent für Indigene Völker.
Sarah Reinke steht neben Oleg Orlov als dieser 2009 von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Victor-Gollancz-Preis verliehen bekommt.
Foto: GfbV
Kommentar zum Gefangenenaustausch mit Russland
Ein Kommentar von Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV.
„Oleg ist zu einem Gesundheitscheck im Krankenhaus in Koblenz! Irina und Lena fahren hin.“ Durch diese Nachricht, die mi…
Vor zwanzig Jahren, am 13. August 2004, wurden in einem Flüchtlingslager der Vereinten Nationen in Gatumba, Burundi mehr als 150 Menschen Opfer eines ethnisch motivierten Massakers, mehr als 100 wu…
10. Jahrestag des Genozids an der yezidischen Bevölkerung im Irak (3.8.)
Zehn Jahre nach dem Genozid an der yezidischen Bevölkerung im Norden des Iraks gibt es für Überlebende sowohl im Irak als auch im deutschen Exil noch immer keine Aussicht auf eine sichere Zukunft, …
Russland: Verschärfung der Verfolgung indigener Menschenrechtler befürchtet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuen Strafverfahren gegen Verteidiger der Rechte indigener Völker in Russland. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Bundesregierung am …