Empfang von Syriens Machthaber al-Scharaa in Berlin
„Während Bundeskanzler Friedrich Merz den Anführer der syrischen Islamisten als Staatsgast empfängt, werden in Syrien christliche Gemeinden angegriffen. Über seinen Abschiebeeifer von Menschen nach Syrien darf Merz das Schicksal der Christen in Syrien nicht vergessen“, betont der Nahostreferent der GfbV, Dr. Kamal Sido, anlässlich des Empfangs von al-Scharaa in Berlin.
Menschenrechtler fordern Ausladung von Syriens Machthaber al-Scharaa
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert den geplanten Empfang des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa (islamistischer Kampfname Mohammed al-Golani) in Berlin scharf und fordert seine Ausladung. „Die Bundesregierung hofiert bewusst einen Top-Islamisten, Terroristen und Kriegsverbrecher. Das ist nicht nur ignorant, sondern verantwortungslos“, betont der Nahostreferent der GfbV, Dr. Kamal Sido.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und FIAN Deutschland blicken mit großer Sorge auf die Berichte zweier präsidialer Kommissionen in Tansania. Diese empfehlen weitreichende Umsiedlungen der indigenen Maasai aus zentralen Schutzgebieten wie der Ngorongoro Conservation Area im Norden des Landes.
Trotz erheblicher Widerstände und rechtlicher Bedenken möchte die EU-Kommission das umstrittene EU-Mercosur-Abkommen „vorläufig anwenden“. In einem neuen Briefing zeigen zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass dieses Abkommen eine Gefahr für Wälder, Biodiversität, das Klima und Indigene Völker bedeutet.
Afrîn in Nordsyrien: Acht Jahre unter türkischer Besatzung (18.3.)
Acht Jahre nach der völkerrechtswidrigen Besatzung der syrisch-kurdischen Region Afrîn durch die Türkei am 18. März 2018 unterstützt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Forderung der Bevölkerung nach finanzieller Entschädigung und sicheren Rückkehrmöglichkeiten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt Messebesucher und Medienvertreter zur Buchpräsentation „Ostpreußens Wolfskinder – Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext“ auf der Leipziger Buchmesse ein.
Politische Verfolgung indigener Menschenrechtsverteidiger in Russland
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die erneute Verlängerung der Untersuchungshaft für die indigene Menschenrechtsverteidigerin Daria Egereva durch ein Moskauer Gericht scharf. Am 12. März 2026 verlängerte das Basmanny-Gericht in Moskau die Untersuchungshaft auf Antrag der Ermittlungsbehörden um drei Monate.
Einladung zur Informationsveranstaltung in Göttingen (16.03.)
Ein Jahr nach den Massakern an der alawitischen Zivilbevölkerung an der syrischen Mittelmeerküste lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag, 16. März, zu einer Informationsveranstaltung in Göttingen ein. Der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Jens Kreinath und der Nahostreferent der GfbV, Dr. Kamal Sido, werden über die Lage der alawitischen Minderheit in Syrien diskutieren.
Frauen und Mädchen im Sudan nicht vergessen! Sanktionen gegen die VAE!
Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Welle sexualisierter und ethnisch motivierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Sudan und ruft die Bundesregierung zum Handeln auf.