Die russischen Präsidentschaftswahlen finden in diesem Jahr erstmals in den derzeit von der russischen Armee besetzten Gebieten der Ukraine statt. Auf der seit zehn Jahren völkerrechtswidrig annektierten Krim lässt sich Putin bereits zum zweiten Mal küren. Diese Farce soll nur zeigen, dass Russland die Krim fest im Griff hat. Seit zehn Jahren setzt das Regime in Moskau dort auf eine aggressive Politik der Russifizierung.
Einladung zur Menschenrechtsaktion in Köln (18.3.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker unterstützt die Menschenrechtsaktion der im Raum Bonn-Köln lebenden Kurden aus Afrin und ihrer Freunde gegen die willkürliche Gewalt der Türkei und ihrer islamistischen Söldner in der nordsyrischen Region Afrin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Im Rahmen der sogenannten „Operation Olivenzweig“ hat die Türkei 2018 die syrisch-kurdische Region Afrin besetzt. Etwa 300.000 Kurdinnen und Kurden mussten fliehen oder wurden vertrieben. Die verbliebene Bevölkerung lebt seitdem unter schwierigsten Bedingungen und wird weiterhin angegriffen. Der Jurist Kendal Moussa hat im Auftrag der Gesellschaft für Bedrohte Völker die Studie „Operation Olivenzweig – eine völkerrechtliche Analyse“ erstellt. Bei einem Vortrag mit Livestream wird Moussa seine Studie vorstellen und gemeinsam mit dem GfbV-Nahostexperten Dr. Kamal Sido die Besetzung aus völkerrechtlicher Sicht analysieren. Sido wird zudem über die aktuelle Situation in Afrin und ganz Syrien berichten. Zu dem Vortrag laden wir Sie herzlich ein.
Einladung zur Podiumsdiskussion und Ausstellung in Karlsruhe (13.3.)
Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 verschlechtert sich die Menschenrechtslage in Afghanistan immer weiter. Für Frauen und Minderheiten wie die Hazara ist die Situation prekär. Gemei…
65 Jahre nach dem Volksaufstand in Tibet und der Flucht des Dalai Lama am 10. März 1959 trotzen Tibeter weiter der Kolonialherrschaft der Kommunistischen Partei Chinas (KPC), wie die Gesellschaft f…
Zum Internationalen Frauentag am 8. März macht die Gesellschaft für bedrohte Völker auf die besorgniserregende Zahl an Femiziden in Bosnien und Herzegowina aufmerksam. Bisher reagieren die örtlichen Behörden völlig unvorbereitet und gewähren den Betroffenen daher keinen adäquaten Schutz.
Zum UN-Tag des Artenschutzes am 3. Februar veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker den Bericht „Die Maasai in Msomera – Konflikt und Enteignung für den Naturschutz“ über die erzwungene Umsiedlung tausender Maasai und die daraus folgenden Probleme im Dorf Msomera umziehen. Dort leben seit langem Maasai und Zigua. Der Bericht belegt anhand von Interviews mit Betroffenen vor Ort, wie die tansanische Regierung diese Menschen systematisch enteignet – illegal und ohne jede Entschädigung.
Zum heutigen und morgigen Treffen der Außenminister Armeniens und Aserbaidschans mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock erklären der Zentralrat der Armenier in Deutschland, die Arbeitsgruppe Anerkennung – gegen Genozid für, Völkerverständigung e.V. und die Gesellschaft für bedrohte Völker heute gemeinsam:
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist bestürzt über das Urteil gegen den russischen Menschenrechtsaktivisten Oleg Orlov, das soeben in Moskau verkündet wurde. Der Prozess gegen Oleg Orlov erinnert an die politischen Schauprozesse der Sowjetzeit. Kein Wunder, dass Orlov es unter diesen Umständen ablehnte, sich auf dieses Unrechtsverfahren einzulassen