Anlässlich des Welttages der Wissenschaft am 10. November fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf, sich für die Freilassung inhaftierter uigurischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einzusetzen, wenn sie Anfang Dezember nach China reist.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker unterstützt den Vorstoß von CDU-Fraktionsvize Jens Spahn, der „einen neuen Umgang mit muslimischen Organisationen in Deutschland“ fordert. Denn es kann nicht sein, dass die meisten Moscheen in Deutschland aus dem Ausland finanziert werden und die Imame Beamte eines fremden Staates sind. Wer finanziert, bestimmt schließlich, was in den Moscheen gepredigt wird.
Deutsch-Chinesische Wirtschaftskonferenz in Darmstadt (6.&7.11.)
Ehemalige und noch aktive deutsche Politiker wie Rudolf Scharping und Hans-Peter Friedrich werden auf der kommenden 10. Deutsch-Chinesischen Wirtschaftskonferenz am 6. und 7. November in Darmstadt die Interessen der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) vertreten, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert. Zwangsarbeit und massenhafte Familientrennungen von Uiguren und Tibetern halten ausrangierte deutsche Politiker nicht davon ab, für intensivierte Wirtschaftsbeziehungen mit China einzutreten.
In einem gemeinsamen Brief fordern die Gesellschaft für bedrohte Völker und die Arbeitsgruppe Anerkennung, gegen Genozid, für Völkerverständigung Bundesaußenministerin Annalena Baerbock vor ihrer Reise in den Südkaukasus auf, die kollektive Vertreibung von 120.000 Armenieren aus Arzach (Bergkarabach) durch Aserbaidschan mit deutlichen Worten zu verurteilen.
Bei der Reise von Bundespräsident Steinmeier (30. Oktober bis 1. November) nach Tansania stehen die Aufarbeitung der kolonialen Verbrechen Deutschlands und die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen im Mittelpunkt.
Die in Nordsyrien ansässige kurdische Nachrichtenagentur North Press Agency hat türkische Angriffe auf die zivile Infrastruktur Nordsyriens dokumentiert, eine Übersetzung ihres Berichtes hängt dieser Mitteilung an. Die Gesellschaft für bedrohte Völker verurteilt die darin gesammelten Kriegsverbrechen des NATO-Mitglieds Türkei, die vor allem die kurdische und andere Minderheiten in Nordsyrien und im Irak treffen.
Westsahara verschweigt erneut die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Königreichs Marokko an den dort lebenden Sahraouis. Seit Jahrzehnten verstößt Marokko in der Westsahara gegen internationales humanitäres Völkerrecht und begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit an den Sahraouis.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat heute an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier appelliert, sich bei seiner bevorstehenden Reise nach Tansania für die Rechte der Maasai einzusetzen. Seit Juni 2022 führt die Regierung Tansanias eine konzertierte Vertreibungskampagne gegen die Maasai durch. Aus zwei Gebieten sollen insgesamt 150.000 Menschen vertrieben werden, vorgeblich um den Naturschutz zu stärken.
Anlässlich des heutigen Welttages des Brotes erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an die hunderttausenden Rohingya, die seit ihrer Vertreibung aus Myanmar in Flüchtlingslagern in Bangladesch ausharren. Es war ein Schock für die etwa eine Million geflüchteten Rohingya, als das Welternährungsprogramm die Mittel im Mai 2023 weiter kürzte.