Auf der heutigen Hauptversammlung des Volkswagen-Konzerns in Berlin haben die Gesellschaft für bedrohte Völker, der Weltkongress der Uiguren und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre das Unternehmen scharf kritisiert. VW profitiert von uigurischer Zwangsarbeit. Die Anteilseigner des Konzerns müssen das wissen, denn es sind auch ihre Profite, die durch die unmenschlichen Praktiken der Kommunistischen Partei Chinas in Xinjiang erwirtschaftet.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland bemängeln, dass die kommenden Wahlen in der Türkei nicht fair ablaufen werden. Denn seit Jahren arbeiten Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seine Partei AKP an der Aushöhlung demokratischer Strukturen im Land. Um seine Konservative Wählerschaft zu mobilisieren, setzt er immer mehr auf Hetze gegen ethnische und religiöse Minderheiten.
Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von Volkswagen fordern der Weltkongress der Uiguren, die Gesellschaft für bedrohte Völker, und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionären sämtliche Verantwortliche des Volkswagen-Konzerns auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Profite aus dem Völkermord der chinesischen Regierung an den Uigur*innen auszuschließen.
Gemeinsame Erklärung zwischen Deutschland und Namibia
Am heutigen Montag läuft die verlängerte Frist ab, nach der die Bundesregierung zu Kritik an der sogenannten „Gemeinsamen Erklärung“ mit Namibia Stellung nehmen muss. Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat heute mit einer Menschenrechtsaktion vor dem Auswärtigen Amt erneut auf die Forderungen der Betroffenen aufmerksam gemacht. Direkte Verhandlungen mit den anerkannten Verbänden der Herero und Nama, eine völkerrechtlich wirksame Anerkennung des Genozids und echte Reparationszahlungen – das haben die Betroffenen von Anfang an gefordert.
Einladung zur Menschenrechtsaktion vor dem Auswärtigen Amt (8.5.)
Sieben UN-Sonderberichterstatter haben die „Gemeinsame Erklärung“ zwischen den Regierungen Deutschlands und Namibias aus dem Jahr 2021 kritisiert. Nachkommen der Überlebenden des Völkermords an den…
Einladung zur Menschenrechtsaktion in Berlin (10.05.)
Anlässlich der Hauptversammlung des Volkswagen-Konzerns organisieren die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Weltkongress der Uiguren (WUC) und die Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e…
Einladung zur Diskussionsveranstaltung in Hamburg (2.5.)
Die Regionalgruppe Hamburg der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV) und das European Rohingya Council (ERC) organisieren eine Diskussionsveranstaltung über den Völkermord an den Rohingya in…
UN-Sonderberichterstatter lesen Deutschland die Leviten
Nach Jahren der Kritik durch Organisationen der Herero und Nama sowie der Gesellschaft für bedrohte Völker sind nun mehrere UN-Sonderberichterstatter zur selben Einschätzung gekommen: Die sogenannte „Gemeinsame Erklärung“, die Deutschland und Namibia im Jahr 2021 ausgehandelt hatten, muss dringend neu verhandelt werden.
Wie können der Auto-Konzern VW und das Land Niedersachsen als Anteilseigner dazu gebracht werden, von der chinesischen Regierung ein Ende der Zwangsarbeit für Produkte der Automobilindustrie zu ver…