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Rubrik: Pressemitteilungen

Bundestag erkennt Genozid an

die Gesellschaft für bedrohte Völker begrüßt die heutige Entscheidung des Bundestages, den Genozid an der yezidischen Bevölkerung im Irak anzuerkennen. Die Anerkennung des Völkermordes durch den Bundestag ist ein wichtiger Schritt in der Aufarbeitung der Gräueltaten.

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Einladung zur Menschenrechtsaktion in Berlin (18.1.)

Anlässlich des fünften Jahrestages der völkerrechtswidrigen Invasion der Türkei in die nordsyrische kurdische Region Afrin am 20. Januar organisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Mahnwache unter dem Motto „Bomben auf Kurden – Nato-Partner Erdogan endlich stoppen, Herr Scholz!“ in Berlin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

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Religionsfreiheit in Tibet

Anlässlich des Weltreligionstages am 15. Januar warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker vor der Absicht der chinesischen Regierung, den Nachfolger des 87-jährigen Dalai Lama in ihrem Interesse zu bestimmen. Die chinesische Regierung will durch das Einsetzen eines eigenen Dalai Lama die Region Tibet und den tibetischen Buddhismus noch stärker kontrollieren.

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Unrechtsprozesse in der Türkei

Der Gerichtsprozess gegen die Menschenrechtlerin und Ärztin Sebnem Korur Fincanci geht am 11. Januar in Istanbul weiter. Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert die deutsche Bundesregierung auf, die Willkürpraktiken ihres Nato-Partners Türkei unmissverständlich zu verurteilen. Die seit 80 Tagen inhaftierte, renommierte Menschenrechtsverteidigerin müsse freikommen.

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Kurdischer Jurist zu Tode gefoltert

Die Gesellschaft für bedrohte Völker verurteilt die brutale Ermordung des kurdischen Juristen Luqman Hanan in der nordwestsyrischen Region Afrin. Verantwortlich für den Tod des 45-Jährigen unter Folter sind von der Türkei kontrollierte islamistische Milizen. Luqman Hanan wurde am 20. Dezember 2022 zum dritten Mal vom türkischen Geheimdienst und syrischen Islamisten in Afrin verhaftet. Zwei Tage später holte seine Familie die Leiche aus einem Militärkrankenhaus ab.

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Amtsantritt des neuen Präsidenten Brasiliens (1.1.)

Die indigenen Völker Brasiliens verbinden mit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva am 1. Januar 2023 wichtige Forderungen bezüglich ihrer Rechte. Die rechtliche Anerkennung ihrer Territorien, die unter der vorherigen Regierung komplett ausgesetzt wurde, steht ganz oben auf der Agenda. Zudem hat die Regierung Bolsonaro einige indigenenfeindliche Rechtsakte erlassen, die die neue Regierung schnellstmöglich aufheben muss.

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Bundesverdienstkreuz für Feryad Fazil Omar

Die Gesellschaft für bedrohte Völker gratuliert Feryad Fazil Omar zum Bundesverdienstkreuz, das ihm am heutigen 21. Dezember in Berlin verliehen wird. Herr Omar ist Ehrenmitglied der GfbV und ihr ehemaliger langjähriger Bundesvorsitzender.

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Ende der WM in Katar

Zum Ende der Fußballweltmeisterschaft in Katar mahnt die Gesellschaft für bedrohte Völker, die Menschenrechtslage im Emirat weiter zu beobachten. Schon während der WM hat der Druck auf Katar immer weiter nachgelassen.

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Repression in Russland

Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert die erneute Verurteilung und Festnahme von Sergej Kechimov durch die Polizei in Surgut im westsibirischen autonomen Bezirk Chanty-Mansijsk. Kechimov ist ein bekannter Verteidiger der traditionellen Gebiete indigener Völker der Region und der letzte „Hüter des heiligen Sees Imlor“, wo das Unternehmen Surgutneftegas die Ölvorkommen unter dem See fördert.

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