Einladung zur Online-Veranstaltung zum Göttinger Südwestafrika-Denkmal (19.12.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker, das Entwicklungspolitische Zentrum (EPIZ) und Göttingen Postkolonial fordern eine Umgestaltung des Göttinger Südwestafrika-Denkmals. Zu einer Online-Veranstalt…
Einladung zur Menschenrechtsaktion am Tag der Menschenrechte in Berlin (10.12.)
Am Tag der Menschenrechte (10. Dezember) fordern Tibeter*innen, Uigur*innen, Hongkonger*innen, Chines*innen und Schüler*innen eine Neuausrichtung der deutschen China-Politik. Zum Protestzug von über 300 Personen mit Kundgebung in Berlin laden die veranstaltenden Organisationen Sie herzlich ein.
Zum Tag der Menschenrechte erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an das Schicksal christlicher Konvertiten in islamisch geprägten Ländern: Das Emirat Katar, Gastgeber der Fußball-WM in der Adventszeit, finanziert und unterstützt radikal-islamistische, sunnitischen Gruppen. Diese unterdrücken, vertreiben oder ermorden überall im Nahen Osten christliche Gläubige und Angehörige anderer religiöser Minderheiten.
Vor einem Jahr urteilte das renommierte Uyghur Tribunal in London, dass die chinesische Regierung in Xinjiang / Ostturkestan Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord an den Uigur*innen begeht. Was hat sich an der China-Politik Deutschlands seit dem Uyghur Tribunal Urteil geändert? Wo gibt es neue Impulse? Was muss sich ändern?
Der morgige EU-Westbalkan-Gipfel in Tirana wird ganz im Zeichen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stehen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker befürchtet eine neue Front auf dem Westbalkan, wenn die EU nicht die richtigen Weichen stellt: Bisher handelt die EU orientierungslos, ist uneinig bei ihren Prioritäten und lässt sich von den Ethnonationalisten an der Nase herumführen.
Zu Beginn der Europäischen Konferenz zur Unterstützung und Solidarität mit dem saharauischen Volk in Berlin (2. / 3. Dezember), kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker die veränderte Position der Bundesregierung zur Westsahara. Marokko hält das Gebiet seit 1975 völkerrechtswidrig besetzt. Im Zuge der Energiekrise nähert sich die deutsche Bundesregierung der Besatzungsmacht Marokko an.
Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei (2.12.)
Zum internationalen Tag zur Abschaffung der Sklaverei erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an die fast 50 Millionen Menschen, die heute in moderner Sklaverei leben. Der internationale Rechtskörper, der Sklaverei eigentlich untersagt, scheint in der Umsetzung zu versagen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker befürchtet eine erneute großangelegte Invasion der Türkei in Nordsyrien. Eine Milliarden-Zahlung aus dem islamistischen Golf-Emirat Katar mache dieses Szenario wahrscheinlicher.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker begrüßt die Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats, der sich am morgigen Donnerstag, den 24. November, mit der Lage im Iran befassen will. Bei den anhaltenden Protesten gehen die Sicherheitskräfte mit brutaler Gewalt gegen friedlich Demonstrierende vor.