Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert eine wichtige Leerstelle in der Berichterstattung vieler Medien über die Massenproteste in der Islamischen Republik Iran: Bei aller berechtigten Empörung über Mahsa Aminis Tod wird ihre nationale Identität verschwiegen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert den deutschen Bundeskanzler auf, sich während seiner kommenden Reise zum Persischen Golf für eine Verlängerung der Waffenruhe im Jemen einzusetzen. Der Stellvertreter Krieg zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat eine der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit ausgelöst.
Am 23. September 2022 will das Internetportal „tirejafrin“ über ihre neuen Aktivitäten informieren. Das Portal lädt für diesen Tag zu einem Treffen in Hayat Event, zum Frenser Feld 1, 50127 in Bergheim bei Köln ab 17 Uhr ein.
Urteil gegen Istanbuler Bürgermeister erwartet (21.9.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker schaut besorgt dem anstehenden Urteil gegen den Bürgermeister von Istanbul, den CHP-Politiker Ekrem Imamoglu, entgegen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und die AKP nutzen die gleichgeschaltete Justiz, um sich der Konkurrenz zu entledigen.
Einladung zum Protest gegen das Regime im Iran (17.9.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf der Kurden aus Ostkurdistan / Iran zu einer Menschenrechtsaktion anlässlich des 30. Jahrestages des Mykonos-Attentats in Berlin am…
Die Sektion Bosnien und Herzegowina der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Die Sektion wurde gegründet, um die Verbrechen des Bosnien-Krieges aufzuarbeiten und eine Aussöhnung zwischen den Menschen verschiedener Ethnien auf dem Westbalkan zu erleichtern.
Anlässlich der Konferenz des Nato-Militärausschusses am 16. September warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker, dass der Ausbildungseinsatz für irakische Streitkräfte nicht genügen wird, um das Land zu stabilisieren. Wenn die Nato wirklich einen stabilen Irak will, muss sie den Einfluss des Irans und der Türkei zurückdrängen.
Die radikale Zero-Covid-Politik der chinesischen Regierung trifft die uigurische Provinz Xinjiang / Ostturkestan derzeit mit voller Härte. Seit einigen Tagen erreichen die GfbV immer mehr glaubhafter Berichte uigurischer Familien, die nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden – während Han-Familien weiter das Notwendigste bekommen.
Im August hat die türkische Armee ihre Angriffe auf ethnische und religiöse Minderheiten in Syrien erneut ausgeweitet. Es wurden 1.917 türkische Granatwerfer- und Raketenangriffe auf verschiedene Gebiete im Norden und Nordosten Syriens gezählt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock auf, diese völkerrechtswidrige Aggression des NATO-Partners zu verurteilen und ihr Ende zu fordern.