Einladung zu Menschenrechtsaktion anlässlich der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftskonferenz in Frankfurt (6.9.)
Deutsche Unternehmen und Politiker müssen die Deutsch-Chinesische Wirtschaftskonferenz (6. bis 8. September) für ein eindeutiges Bekenntnis zu Menschenrechten und der Ablehnung von Zwangsarbeit nutzen. Die auch von den Vereinten Nationen dokumentierten Verbrechen der chinesischen Regierung in Tibet, Xinjiang/Ostturkestan und Hongkong erfordern deutliche Worte.
UN-Bericht bestätigt Menschenrechtsverletzungen in China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker begrüßt den UN-Bericht über Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Provinz Xinjiang / Ostturkestan und fordert Konsequenzen auch in Deutschland. Dieser UN-Bericht bestätigt endlich die längst bekannten Vorwürfe gegen chinesische Behörden. Deutsche Unternehmen in der Region haben nun keine Ausrede mehr: Sie müssen sich aus Xinjiang zurückziehen.
Erstmals spielen indigene Rechte eine zentrale Rolle in der chilenischen Verfassung. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt den fortschrittlichen Entwurf, über den die Bevölkerung am 4. September abstimmt. „Nach 200 Jahren Unabhängigkeit strebt das plurinationale Chile endlich Frieden und Versöhnung mit den indigenen Völkern an. Die Grundrechte, insbesondere die Landrechte in dieser demokratisch erarbeiteten Verfassung bringen diesen Prozess voran“, erklärt Regina Sonk GfbV-Referentin für indigene Völker.
Einladung zu Menschenrechtsaktion in Wolfsburg (1.9.)
Volkswagen muss sein Schweigen zum Völkermord an den Uigur*innen beenden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Weltkongress der Uiguren fordern den neuen VW-Chef Oliver Blume am Tage seines Arbeitsbeginns als CEO in Wolfsburg auf, das VW-Werk in Urumqi zu schließen.
Zum Internationalen Tag der Verschwundenen, am 30. August, erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an die weltweit zehntausenden Opfer dieser schrecklichen Praxis. Neben Kriminellen lassen vor allem autoritäre Regime Menschen verschwinden, die sich für die Rechte der ethnischen, religiösen oder sprachlichen Gruppe einsetzen, der sie selbst angehören.
Sechs Monate russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat Bundeskanzler Olaf Scholz aufgefordert, sich für die Schaffung eines internationalen Gerichtes einzusetzen, das die russischen Verantwortlichen für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zur Rechenschaft zieht.
Fünfter Jahrestag des Völkermords an den Rohingya (25.8.)
Seit die Weltöffentlichkeit auf Putins Krieg gegen die Ukraine schaut, ist die katastrophale Lage in Myanmar komplett aus dem Blick geraten. Zum fünften Jahrestages des Völkermordes an den Rohingya am 25. August stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker fest: Die internationale Gemeinschaft und die Vereinten Nationen versagen auf ganzer Linie.
Am Tag der humanitären Hilfe, dem 19. August, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker effektive Unterstützung für die bedrohte Minderheit der Banyamulenge im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die vorwiegend in Süd-Kivu ansässige Sprachgruppe ist trotz der Bedrohung von vielen Seiten auf sich allein gestellt.
Die offenen Worte von Außenministerin Annalena Baerbock zur Freilassung des Oppositionellen Osman Kavala in der Türkei waren richtig. Frau Baerbock hat das lange Schweigen zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit durch die Regierung Erdogan beendet, loben die Gesellschaft für bedrohte Völker und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. Wenn es aber um die Verfolgung und Unterdrückung der Kurden geht, schweigt die deutsche Regierung weiterhin auffällig laut, kritisieren die Menschenrechtsorganisationen.