Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich angesichts von Berichten über willkürliche Verhaftungen und Tötungen von Angehörigen der alawitischen Minderheit in Syrien alarmiert und fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich für ein Ende der Kämpfe zwischen Sicherheitskräften der neuen islamistischen Regierung in Syrien und bewaffneten Alawiten einzusetzen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die islamistischen Machthaber in Syrien auf, die Beteiligung aller Volks- und Religionsgemeinschaften am Übergangsprozess zu gewährleisten. „al-Scharaa hat bei der Ernennung des siebenköpfigen ‚Vorbereitungskomitees für den syrischen nationalen Dialog‘ keine Minderheitenangehörigen eingeschlossen. Es besteht ausschließlich aus Personen, die arabisch-nationalistische oder sunnitisch-islamistische Ideologien vertreten“, kritisiert Dr. Kamal Sido.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Verharmlosung der neuen syrischen Machthaber angesichts der zunehmenden Hinweise, dass diese ein islamistisches Regime errichten wollen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor drohender Gewalt gegen Angehörigen der alawitischen Glaubensgemeinschaft in Syrien. Die neuen islamistischen Machthaber führen Razzien in alawitischen Dörfern und Ortschaften im Westen des Landes durch. Die Alawiten, zu denen auch der gestürzte Diktator Assad gehörte, bilden dort die Mehrheit und besiedeln das Gebiet seit Jahrhunderten.
Nach dem Sturz der Assad-Diktatur warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor dem Entstehen einer „Islamischen Republik“ in Syrien. „Die neuen Machthaber Syriens geben sich in den ausländischen Medien zwar moderat, es gibt jedoch bereits viele Zeichen, dass sie ihre Versprechen nicht halten. Überall in Syrien werden Imame, Mullahs und sunnitisch-islamische „Gelehrte“ mit staatlichen Aufgaben betraut. Sollte in Syrien eine „Islamische Republik“ entstehen, wird das dramatische Folgen für Minderheiten und Frauen haben“, warnt der Nahostreferent der GfbV, Dr. Kamal Sido, heute in Göttingen.
Die Bewohner der syrisch-kurdischen Stadt Afrin im äußersten Nordwesten des Landes leiden noch immer unter der türkisch-islamistischen Besatzung. Anlässlich des erstens Jahrestages des Beginns der türkischen Angriffe auf Afrin (20.01.2018) wollen viele Kurden und ihre Freunde diesen Tag zu einem Internationalen Solidaritätstag mit Afrin erklären. Bild: GfbV
Syrien: Internationaler Solidaritätstag mit Afrin (20.01.)
Die Bewohner der syrisch-kurdischen Stadt Afrin im äußersten Nordwesten des Landes leiden noch immer unter der türkisch-islamistischen Besatzung. Anlässlich des erstens Jahrestages des Beginns der türkischen Angriffe auf Afrin (20.01.2018) wollen viele Kurden und ihre Freunde diesen Tag zu einem Internationalen Solidaritätstag mit Afrin erklären.
Ein Krieg gegen Afrin muss unbedingt verhindert werden. Foto: GfbV
Syrien: Bundesregierung soll Unterstützung für syrische oppositionelle Gruppen offenlegen
Dringend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung am Montag dazu aufgefordert offen zu legen, ob und wie Deutschland syrische oppositionelle Gruppen finanziell unterstützt.
Irak/Syrien: Finanzierung der Terrormilizen endlich beenden!
Kurz vor Beginn der internationalen UN-Konferenz zum Schutz der vom „Islamischen Staat“ (IS) verfolgten Minderheiten im Nahen Osten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den europäische Außenminister appelliert alles dafür zu tun, die Finanzierung der Terrororganisation aus Ländern wie Katar, Saudi-Arabien oder der Türkei endlich zu beenden.
Bundesregierung darf syrische islamistische Opposition nicht länger unterstützen
Dringend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung am Montag dazu aufgefordert, die islamistische syrische Opposition nicht zu unterstützen. Die Politik der von den islamistischen Muslimbrüdern kontrollierten Syrischen Nationalen Koalition darf auf keinen Fall mit deutschen Steuergeldern mitfinanziert werden, denn deren bewaffnete Verbände führen einen offenen Krieg gegen Kurden, Christen und andere Minderheiten.