Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
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Dringend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung am Montag dazu aufgefordert, die islamistische syrische Opposition nicht zu unterstützen. „Die Politik der von den islamistischen Muslimbrüdern kontrollierten Syrischen Nationalen Koalition darf auf keinen Fall mit deutschen Steuergeldern mitfinanziert werden, denn deren bewaffnete Verbände führen einen offenen Krieg gegen Kurden, Christen und andere Minderheiten“, erklärte der Präsident der GfbV-International, Tilman Zülch, in einem Brief an Außenminister Guido Westerwelle. „Auch diplomatische Unterstützung darf es nicht geben, solange kurdische und christliche Zivilisten oder religiöse Würdenträger Opfer von Überfällen, Entführungen und Geiselnahmen werden, die die Islamisten zu verantworten haben.“ Die Bundesregierung will ein „Verbindungsbüro“ der syrischen islamistischen Opposition in Berlin finanzieren. Darüber wurde bisher weder die deutsche Öffentlichkeit noch die Opposition ausreichend informiert, kritisierte die GfbV.

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