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Volk: Aleviten

Das Alevitentum ist eine liberal-islamische Glaubensgemeinschaft. Sie gilt als die zweitstärkste islamische Konfession. Von den etwa 68 Millionen Einwohnern der Türkei bezeichnen sich über 20 Millionen Menschen türkischer, turkmenischer, kurdischer und arabischer Herkunft als Aleviten. Der Begriff „Alevit“ stammt von dem Namen „Ali“ und bedeutet soviel wie „Ali-Anhänger“. Die Bezeichnung „Alevit“ wird auch als Sammelbegriff für die religiösen Untergruppen wie Kizilbas-Aleviten, Bektasi-Aleviten, Tahtaci-Aleviten und weitere Gruppen benutzt.

(Hauptsiedlungsgebiete der Aleviten in der Türkei)

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Syrien: Appell an den Deutschen Bundestag

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung per Beschluss zu einer Initiative für Frieden und Stabilität in Syrien zu bewegen. Es brauche einen größeren Einsatz gegen die genozidalen Angriffe des islamistischen Regimes in Damaskus und seiner Verbündeten – sunnitisch-islamistischen Milizen jeglicher Couleur – auf Kurden und andere Minderheiten in Nordsyrien, die unvermindert andauern. Die GfbV fordert daher die Entsendung einer Vermittlungsmission.

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Demos gegen Besuch des syrischen Machthabers in Berlin (19.1. & 20.1.)

Um gegen den Besuch des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa in Berlin zu protestieren, wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der Kurdischen Gemeinde Deutschland am Montag, 19. Januar 2026, eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt in Berlin veranstalten.

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Appell der bedrohten ethnischen und religiösen Minderheiten Syriens an den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung

Der Besuch von Ahmed al-Scharaa in Deutschland ist politisch beschlossen – und genau deshalb in höchstem Maße inakzeptabel. Er muss umgehend abgesagt werden. Die Lage in Syrien ist dramatisch. Zivilistinnen und Zivilisten werden allein aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit verfolgt.

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Angriffe auf Alawiten in Syrien dauern an

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist angesichts der andauernden Angriffe auf Alawiten an der syrischen Mittelmeerküste in großer Sorge. „Es gibt weiterhin Aufrufe zur Vernichtung der Minderheit. Die deutsche Bundesregierung muss ihre diplomatischen Kontakte zu den syrischen Machthabern nutzen, um Druck auf die Übergangsregierung aufzubauen. Sowohl Deutschland als auch die internationale Gemeinschaft müssen alles dafür tun, um einen Völkermord an der alawitischen Gemeinschaft in Syrien zu verhindern“, fordert der Nahostreferent der GfbV, Dr. Kamal Sido.

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Massaker an Alawiten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht Hinweise auf einen Völkermord an der alawitischen Minderheit in Syrien und fordert die Bundesregierung zu sofortigem Handeln auf.

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Kämpfe in Syrien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich angesichts von Berichten über willkürliche Verhaftungen und Tötungen von Angehörigen der alawitischen Minderheit in Syrien alarmiert und fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich für ein Ende der Kämpfe zwischen Sicherheitskräften der neuen islamistischen Regierung in Syrien und bewaffneten Alawiten einzusetzen.

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Türkei-Reise des Bundespräsidenten (05.02.)

Anlässlich der Türkei-Reise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das deutsche Staatsoberhaupt, sich während seines Besuchs für Frieden zwischen dem türkischen Staat und den Kurden einzusetzen.

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Alawiten in Syrien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor drohender Gewalt gegen Angehörigen der alawitischen Glaubensgemeinschaft in Syrien. Die neuen islamistischen Machthaber führen Razzien in alawitischen Dörfern und Ortschaften im Westen des Landes durch. Die Alawiten, zu denen auch der gestürzte Diktator Assad gehörte, bilden dort die Mehrheit und besiedeln das Gebiet seit Jahrhunderten.

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Syrien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker zeigt sich tief besorgt darüber, dass islamistische Kriegsverbrecher und IS-Kämpfer in die neue syrische Armee eingegliedert werden und warnt vor einer weiteren Verharmlosung der islamistischen Machthaber in Syrien durch das Auswärtige Amt in Berlin.

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