Anlässlich des 111. Jahrestages des Beginns des Völkermords an den Armeniern im Osmanischen Reich am 24. April wenden sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung (AGA) und der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) mit einem dringenden Appell an Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul.
Anlässlich des Empfangs des armenischen Premierminister Nikol Paschinjan am Dienstag (9. Dezember) fordert ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen Bundeskanzler Friedrich Merz auf, die drängenden Menschenrechts- und humanitären Fragen in der Region nicht als Randthema zu behandeln.
GfbV gratuliert Tessa Hofmann zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gratuliert ihrer langjährigen ehrenamtlichen Armenien-Koordinatorin und Weggefährtin, der Menschenrechtlerin und Wissenschaftlerin Dr. Tessa Hofmann, herzlich zur Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz, das ihr am heutigen Montag (20. Oktober 2025) verliehen wird.
Mehrere Menschenrechtsorganisationen fordern Bundesaußenminister Johann Wadephul in einem gemeinsamen Appell dazu auf, sich verstärkt für einen gerechten Friedensprozess zwischen Armenien und Aserbaidschan einzusetzen. Das unter US-Vermittlung verhandelte Abkommen zwischen den beiden Staaten weise erhebliche Lücken auf.
„Drusen und Alawiten in Syrien haben Angst vor Gewalteskalation“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich angesichts der anhaltenden Gewalt gegen die alawitische Bevölkerung im Westen Syriens und die Angriffe auf die drusische Glaubensgemeinschaft im Süden des Landes alarmiert. Die Menschenrechtsorganisation fordert die neue Bundesregierung und das Auswärtige Amt auf, sich für ein Ende der Gewalt einzusetzen.
Steinmeier reist nach Armenien und Aserbaidschan (ab 30.3.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf, sich bei seiner Reise nach Armenien und Aserbaidschan für die Rechte vertriebener Armenier, die Freilassung armenischer politischer Gefangener sowie für eine gerechte Friedensordnung in der Region einzusetzen.
Einladung zur Menschenrechtsaktion in Berlin (10.3.)
Um auf die verzweifelte Lage der armenischen politischen Gefangenen in Aserbaidschan aufmerksam zu machen, veranstaltet ein Bündnis von Menschenrechtsorganisationen am Montag (10. März) eine Mahnwache auf dem Pariser Platz in Berlin. Im Rahmen der Aktion werden die Veranstalter einen Appell an die EU-Kommission übergeben, in dem sie einen stärkeren Einsatz für die Freilassung der Armenier fordern.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert den türkischen Machthaber Recep Tayyip Erdoğan auf, ernsthafte Friedensverhandlungen mit der PKK aufzunehmen. „Um zu zeigen, dass die Türkei ernsthaft an Frieden mit den Kurden interessiert ist, muss Erdoğan die Angriffe auf kurdische Gebiete in Nordsyrien einstellen und den seit mehr als einem Vierteljahrhundert inhaftierten PKK-Gründer Abdullah Öcalan und weitere führende kurdische Politiker wie Selahattin Demirtaş freilassen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die islamistischen Machthaber in Syrien auf, die Beteiligung aller Volks- und Religionsgemeinschaften am Übergangsprozess zu gewährleisten. „al-Scharaa hat bei der Ernennung des siebenköpfigen ‚Vorbereitungskomitees für den syrischen nationalen Dialog‘ keine Minderheitenangehörigen eingeschlossen. Es besteht ausschließlich aus Personen, die arabisch-nationalistische oder sunnitisch-islamistische Ideologien vertreten“, kritisiert Dr. Kamal Sido.