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Volk: Berber

Mauretanien: Proteste gegen Rassismus überschatten Feiern zum 60. Unabhängigkeitstag

Demonstration von Witwen und Waisen hingerichteter Rassismus-Opfer niedergeschlagen
Menschenrechtsorganisation fordert Freilassung 36 Festgenommener und Gerechtigkeit

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Algerien verurteilt Regierungskritikerin

• Amira Bouraoui zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt
• Prominente Sprecherin der Demokratiebewegung Hirak
• GfbV kritisiert Repression und Reformunfähigkeit der Regierung unter Abdelmadjid Tebboune

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Kriminalisierung indigener Völker in Algerien
"Wer Demonstranten willkürlich kriminalisiert, um die Protestbewegung einzuschüchtern, macht deutlich, dass Rechtsstaatlichkeit und mehr Demokratie nicht die Anliegen von Algeriens Staatsführung sind", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. Foto: Thomas Elst via Pixabay

Kriminalisierung indigener Völker in Algerien

Menschenrechtsorganisation wirft Algerien Kriminalisierung indigener Völker vor
Willkür-Urteile schüren Spannungen vor Wahlen

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Algeriens Rechtsanwälte streiken für Rechtsstaatlichkeit
Algeriens Rechtsanwälte streiken für Rechtsstaatlichkeit: Europäische Union schweigt zu wachsender Gewalt gegen friedliche Demonstranten. Header Bild: Amine M'Siouri via Pexels.

Algeriens Rechtsanwälte streiken für Rechtsstaatlichkeit

„Wenn in Algerien willkürlich friedliche Demonstranten niedergeknüppelt werden, darf Europa nicht wegschauen. Die systematische Einschüchterung der Protestbewegung durch die Armee braucht eine klare Antwort aus der EU“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. Algerische Rechtsanwälte hatten am Donnerstag mit einem Generalstreik für mehr Rechtstaatlichkeit protestiert.

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Staatskrise in Mauretanien nach umstrittenen Wahlen
Noch kurz nach den Präsidentschaftswahlen am Samstag hatte sich das Regime gerühmt, zum ersten Mal sei die Macht demokratisch übergegangen und nicht in einem Staatsstreich. "Doch wenn Mauretanien heute im Fiasko einer Staatskrise versinkt, so sind diese Probleme selbst verursacht", sagte Delius. Bild: Proteste in der Stadt Kaédi im September 2011. Magharebia via Flickr (CC BY 2.0)

Staatskrise in Mauretanien nach umstrittenen Wahlen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Mauretaniens Regierung Rassismus und Methoden einer Diktatur vorgeworfen, um nach umstrittenen Präsidentschaftswahlen ihren Machterhalt sichern. Die Menschenrechtsorganisation forderte die sofortige Freilassung von mehr als einhundert Personen, die allein aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe bei Protesten gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom letzten Samstag festgenommen wurden.

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Tod eines prominenten politischen Gefangenen in Algerien
Sein Tod wird unter den Masiren (Berbern) hohe Wellen schlagen, denn der Menschenrechtler war die prominenteste Stimme der rund 300.000 masirischen Mozabiten im Süden Algeriens. Dort war Dr. Fekhar in Ghardaia (Foto), der Hauptstadt des Mzab, inhaftiert. Foto: Dan Sloan via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Tod eines prominenten politischen Gefangenen in Algerien

Gestern starb der algerische Menschenrechtler Dr. Kamel Eddine Fekhar offenbar an den Folgen eines Hungerstreiks. Sein Tod im Gewahrsam der Behörden verdeutlicht die katastrophale Behandlung politischer Gefangener in Algerien und zeigt, dass der nordafrikanische Staat kein sicheres Herkunftsland ist. Die GfbV fordert eine unabhängige Untersuchung der Todesumstände.

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Algerien: Verfassungsreform sieht Anerkennung der Berber-Sprache vor
Porträt eines marokkanischen Berbers. Foto: © Mr Seb via Flickr

Algerien: Verfassungsreform sieht Anerkennung der Berber-Sprache vor

GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius spricht über die Situation der Masiren in Algerien

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Algerien: Verfassungsreform sieht Anerkennung der Berber-Sprache vor
Symbolbild: Porträt eines marokkanischen Berbers. Foto: © Christopher Michel via Flickr

Algerien: Verfassungsreform sieht Anerkennung der Berber-Sprache vor

Als bedeutenden Schritt zur Anerkennung der kulturellen Rechte nicht-arabischer Minderheiten in Nordafrika hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Ankündigung der algerischen Regierung bezeichnet, die Berber-Sprache Tamazight im Rahmen einer Verfassungsreform als „nationale und offizielle Sprache“ anerkennen zu wollen.

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Papst Franziskus soll neue Impulse für den Frieden und den Erhalt der religiösen, ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten geben
© Catholic Church England and Wales/Flickr

Papst Franziskus soll neue Impulse für den Frieden und den Erhalt der religiösen, ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten geben

Wenige Tage bevor Papst Franziskus in die Türkei reist, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche appelliert, sich beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für den Erhalt der religiösen, ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten einzusetzen und neue Impulse für den Frieden in der Region zu geben.

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