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Volk: Dalits

Dalit (= zerbrochene, zerrissene Menschen) ist die Selbstbezeichnung der als „Unberührbare“ aus dem indischen Kastensystem ausgeschlossenen Menschen; im Westen werden sie teilweise auch als Paria bezeichnet.

Appell zur Indien-Reise von Scholz

Kurz vor der Reise des Bundeskanzlers nach Indien am Donnerstag, 24. Oktober, appellieren die Organisationen „mehr Wert!“ und Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Olaf Scholz, sich gegen eine Aushöhlung des Arbeitsrechts und für eine konsequente Bekämpfung von Schuldknechtschaft und anderen Formen von Zwangsarbeit in Indien einzusetzen. „Es kann nicht sein, dass Deutschland beide Augen zudrückt, wenn Arbeits- und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, nur um weitere Wirtschaftsdeals zu schließen!“, mahnen die Organisationen in einem gemeinsamen Brief an Scholz.

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Vortrag von Menschenrechtspreisträger in Göttingen (4.6.)

Zu einem Vortrag über die Überwindung der Schuldknechtschaft in Indien und das Empowerment der „unberührbaren“ Dalits und der indigenen Bevölkerung lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker am Dien…

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Indien: Hindu-Nationalisten im Kreuzfeuer der Kritik
Die rund 200 Millionen Dalits, die früher auch „Unberührbare“ genannt wurden, hatten große Hoffnungen in den Hindu-nationalistischen Premierminister Modi gesetzt, als er im Mai 2014 sein Amt antrat. Foto: Mark Garten via UN Photo

Indien: Hindu-Nationalisten im Kreuzfeuer der Kritik

Nach Massenprotesten von Dalits in Indien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Premierminister Narendra Modi aufgefordert, die anhaltende Diskriminierung dieser besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppe engagierter zu bekämpfen und sich von der Gewalt Hindu-nationalistischer Extremisten gegen Minderheiten öffentlich zu distanzieren.

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