„Flüchtlingselend schürt Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das brutale Geschäft mit Burmas verschleppten Frauen und Mädchen. Selbst Kinder sind davor nicht ausreichend geschützt“, warnt GfbV-Direktor Ulrich Delius. Foto: Prachatai via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Konflikte in Burma schüren Menschenhandel
Menschenhandel in Südostasien:
• 70 Prozent der Opfer des weltweiten Frauenhandels kommen aus dieser Region
• Nach thailändischen Angaben 2019 mehr als doppelt so viele Opfer gerettet, wie im Vorjahr
• Drei Viertel der dort illegal festgehaltenen Frauen stammten aus Burma
„Wenn Burmas Friedensnobelpreisträgerin dem Druck Chinas nachgibt, würde sie in den Augen vieler Kachin und anderer Burmesen unglaubwürdig“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius.
Burmas Chefministerin Aung San Suu Kyi reist nach China
Vor der bevorstehenden China-Reise von Burmas Chefministerin Aung San Suu Kyi hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) besorgt gezeigt über den wachsenden Druck Chinas, den Bau eines umstrittenen Großstaudamms in Burma wieder aufzunehmen.
Aung San Suu Kyis Wahlsieg In Burma: Wie geht’s jetzt weiter?
GfbV-Asienreferent Ulrich Delius analysiert das Verhältnis zwischen Aung San Suu Kyis National League for Democracy (NLD) und dem weiterhin mächtigen Militär und beleuchtet die Aussichten für eine verbesserte Lage der Minderheiten (Rohingya, Shan, Kachin etc.) in Burma.
200.000 Flüchtlinge und notleidende Zivilisten in Burmas Unruheregionen brauchen mehr Hilfe
Die Nothilfe für mehr als 200.000 Flüchtlinge und notleidenden Zivilisten in Burmas Unruheregionen reicht bei weitem nicht aus und muss dringend aufgestockt werden. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag hingewiesen. Ein Jahr nach dem Ausbruch der Gewalt zwischen muslimischen Rohingya und Buddhisten im Arakan-Staat warten die 140.000 Flüchtlinge Notleidenden noch immer dringend auf humanitäre Hilfe.
Mahnmal für die zwei Millionen 1945 vergewaltigten deutschen Frauen gefordert
Ein würdiges Mahnmal für die zwei Millionen nach Kriegsende 1945 vergewaltigten deutschen Frauen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Frauentages (8.3.) gefordert. Es ist höchste Zeit, für die Opfer dieses furchtbaren Verbrechens der Roten Armee eine Gedenkstätte zu errichten, an der aber auch an die Opfer von Massenvergewaltigungen anderer Kriege oder Bürgerkriege wie in Bosnien oder Darfur erinnert wird.
Krieg und Flüchtlingstragödie überschatten Geberländer-Konferenz für Burma
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Geberländer Burmas appelliert, mehr Druck auf die burmesische Regierung auszuüben, damit der Krieg gegen die Volksgruppe der Kachin und der Flüchtlingsexodus von Angehörigen der Rohingya-Minderheit enden.
Burmas Demokratisierung spart Rohingya- und Kachin-Minderheit aus
Burma darf die Volksgruppen der Rohingya und der Kachin bei der Demokratisierung des Landes nicht aussparen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Wie sehr die Minderheitenangehörigen unter Verfolgung und Diskriminierung leiden, zeigen die alarmierenden Zahlen aus 2012.
Burma verspricht mehr Minderheitenschutz – doch Krieg gegen Nationalitäten hält weiter an
Die Ankündigung der Regierung Burmas, für einen besseren Minderheitenschutz zu sorgen, gibt nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kaum Anlass zur Hoffnung. Offenbar sollen US-Präsident Barack Obama und die internationale Gemeinschaft mit vagen Versprechungen getäuscht werden.