Unruhen in Oberägypten – Ausgangssperre in Assuan verhängt
Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Aegypten nehmen in Oberägypten Spannungen zwischen der Minderheit der Nubier und Sicherheitskräften deutlich zu. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen berichtete am Montag, in der bei deutschen Touristen beliebten Stadt Assuan sei am Samstagabend eine Ausgangssperre verhängt worden, um Demonstrationen von Nubiern zu verhindern.
Ankündigung eines Waffenstillstands in Süd-Kordofan unglaubwürdig – alle Helfer müssen freien Zugang bekommen
Nach der Entdeckung von zwei neuen Massengräbern in den umkämpften Nuba-Bergen im Sudan befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass die Waffen dort nicht lange ruhen werden. Zwar habe die sudanesische Regierung in Khartum am Dienstag einseitig einen zweiwöchigen Waffenstillstand angekündigt.
Sudan: Bischof fordert UN-Menschenrechtsbeobachter für Nuba-Berge
Aufgrund der alarmierenden Menschenrechtslage in den Nuba-Bergen in der sudanesischen Provinz Südkordofan unterstreicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die dringende Forderung des sudanesischen Bischofs Andudu Adam Elnail an die Vereinten Nationen, Menschenrechtsbeobachter dorthin zu entsenden. Sie sollen untersuchen, ob dort Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden.
Krieg in Nuba-Bergen droht zu eskalieren – Hungerhilfe erreicht viele Notleidende nicht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Ausweitung des Krieges in den Nuba-Bergen in der sudanesischen Provinz Südkordofan. Wenn die internationale Gemeinschaft ihre Friedensbemühungen nicht verstärkt, droht ein Übergreifen der Kämpfe zwischen der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM) und der sudanesischen Armee auf die benachbarte Provinz Blauer Nil.
Weltsicherheitsrat einen Monat unter deutschem Vorsitz
Nach einem Monat Vorsitz Deutschlands im Weltsicherheitsrat zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine kritische Bilanz. Deutschland habe mit weitgehend unstrittigen Themen „Schaufensterpolitik“ betrieben, um sein Image in den Vereinten Nationen zu stärken.
Brennpunkt Sudan: Menschenrechte und Schutz der Zivilbevölkerung sichern!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die deutsche Bundesregierung appelliert, sich während des deutschen Vorsitzes im Weltsicherheitsrat besonders für den Sudan zu engagieren. Der Sudan ist ein Brennpunkt, der in den nächsten Wochen höchste Aufmerksamkeit erfordert.
Wachsende Kriegsgefahr im Sudan – Weltsicherheitsrat muss handeln!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt angesichts neuer Kämpfe in den Nuba-Bergen und im ölreichen Unity State vor dem Ausbruch eines neuen Krieges im Sudan. Mehrere zehntausend Menschen seien vor Luftangriffen und Übergriffen von Soldaten und Milizionären bereits seit Beginn der Auseinandersetzungen in den Nuba-Bergen am 5. Juni 2011 geflohen, berichteten Augenzeugen.