Nach Massenverhaftungen von Papua-Ureinwohnern in Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Freilassung der Festgenommenen und ein Ende der Kriminalisierung von Protesten gefordert. Foto: pablo_marx via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Massenverhaftungen von Papua in Indonesien
Nach Massenverhaftungen von Papua-Ureinwohnern in Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Freilassung der Festgenommenen und ein Ende der Kriminalisierung von Protesten gefordert. Seit letztem Freitag wurden nach Informationen der Menschenrechtsorganisation mindestens 540 Papua bei Demonstrationen gegen Indonesiens Papua-Politik in ganz Indonesien inhaftiert.
Statt Wohlstand bei den traditionellen Nutzern des Landes zu schaffen, schüren Ölpalm-Plantagen Zerstörung und Kulturverlust. Foto: Rainforest Action Network via Flickr
Wegweisend: Mit Verbot von Palmöl als Biokraftstoff schützt Europaparlament Menschenrechte indigener Völker
Als wegweisend für den Schutz der Rechte indigener Völker hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Beschluss des Europaparlaments bezeichnet, den Verbrauch von Palmöl als Biokraftstoff zu verbieten. „Palmöl ist ein Killer für indigene Völker und ihre Rechte. Fast überall, wo Palmöl produziert wird, werden Landrechte indigener Völker missachtet, ethnische Gemeinschaften vertrieben oder marginalisiert.
In Amazonien trocknen wegen des Klimawandels die Flüsse aus, sodass die vom Fischfang lebenden Ureinwohner keine Fische mehr finden. Foto: Shever via Flickr
USA ziehen sich von Welt-Klimavertrag zurück
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft US-Präsident Donald Trump vor, mit seinem Rückzug vom Welt-Klimavertrag das Überleben von Dutzenden indigenen Völkern zu gefährden.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Indonesiens Regierung vorgeworfen, die Pressefreiheit in der Unruheregion Westpapua zu verletzen. „So wird ausländischen Journalisten meist die Einreise nach Westpapua verweigert und lokale indigene Medienvertreter leiden unter Übergriffen der Sicherheitskräfte“, erklärte der GfbV-Asienexperte Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
Als Widodo im Oktober 2014 Staatspräsident wurde, hofften viele, dass sich die Menschenrechtslage in Westpapua bessern würde. Doch sie wurden enttäuscht. Denn unter dem wegen seines Engagements für Bürgerrechte geschätzten Präsidenten Widodo haben die Menschenrechtsverletzungen an Papua-Ureinwohnern massiv zugenommen. Foto: Axel Drainville via Flickr
Indonesien: Zahl der willkürlichen Verhaftungen von Papua dramatisch gestiegen
Nach erneuten Massenverhaftungen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Indonesien vorgeworfen, Menschenrechte von Papua-Ureinwohnern systematisch zu verletzen.
Willkürlichen Übergriffe schüren ein Klima der Rechtlosigkeit und schüchtern friedliche Demonstranten gezielt ein, um weitere Proteste gegen die indonesische Politik zu unterbinden. Foto: Dominic Hartnett via Flickr
Westpapua: Proteste indigener Papua werden blutig niedergeschlagen
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen Indonesiens Sicherheitskräfte erhoben.
In einem Schreiben an Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo forderte die GfbV ein Ende der willkürlichen Verhaftungen. Foto: Brookings Institution/Flickr, Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo
Westpapua-Konflikt droht zu eskalieren
Nach der Verhaftung von 96 Demonstranten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation des Westpapua-Konflikts gewarnt. In einem Schreiben an Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo forderte die GfbV ein Ende der willkürlichen Verhaftungen. „Indonesien ist eine Demokratie und darf grundlegende Bürgerrechte in Papua nicht außer Kraft setzen.“
Als Widodo im Oktober 2014 Staatspräsident wurde, hofften viele, dass sich die Menschenrechtslage in Westpapua bessern würde. Doch sie wurden enttäuscht. Denn unter dem wegen seines Engagements für Bürgerrechte geschätzten Präsidenten Widodo haben die Menschenrechtsverletzungen an Papua-Ureinwohnern massiv zugenommen. Foto: Axel Drainville via Flickr
Massenverhaftungen in Westpapua dauern an
Angesichts der anhaltenden Verhaftungswelle in Westpapua hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die indonesische Regierung aufgefordert, auch in dieser Unruheregion Demonstrations- und Pressefreiheit zu gewährleisten.
Willkürlichen Übergriffe schüren ein Klima der Rechtlosigkeit und schüchtern friedliche Demonstranten gezielt ein, um weitere Proteste gegen die indonesische Politik zu unterbinden. Foto: Dominic Hartnett via Flickr
Indonesien / Westpapua: Willkürliche Massenverhaftungen schaffen Klima der Rechlosigkeit
Die indonesische Regierung verletzt mit fortgesetzten Massenverhaftungen in Westpapua die Meinungsfreiheit und schafft ein Klima der Rechtlosigkeit. Diesen schweren Vorwurf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen am Mittwoch erhoben. Seit Ende April 2016 wurden mehr als 2.700 Papua bei friedlichen Protesten verhaftet.