Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte am 20. November prangert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die anhaltende Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft gegenüber der katastrophalen Lage von Kindern in Myanmar und den Flüchtlingslagern in Bangladesch an. Rohingya-Kinder wachsen ohne Perspektiven auf. Hunger, Gewalt und Diskriminierung prägen ihr Leben – und dennoch bleibt ihr Schicksal von der Welt weitgehend unbeachtet.
Fast eine Million Rohingya-Flüchtlinge leben laut Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe aktuell in Bangladesch. Das Foto wurde 2019 aufgenommen.
Foto: UN Women/Allison Joyce/Flickr
Jahrestag des Völkermords an den Rohingya (25.08.)
Zum siebten Jahrestag des Völkermordes an den Rohingya (2017) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein wirksameres Eintreten der internationalen Gemeinschaft und der deutschen Bundes…
Seit dem Militärputsch in Myanmar am 1. Februar 2021 versinkt das Land in Chaos und Gewalt. Die Junta in Myanmar ignoriert die Anordnungen des Internationalen Gerichtshofs zum Schutz der Rohingya. Sie werden weiterhin rechtlich diskriminiert, unter anderem durch die Nichtanerkennung als offizielle ethnische Gruppe und die Einführung einer National Verification Card, die sie als Ausländer ausweist.
Anlässlich des heutigen Welttages des Brotes erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an die hunderttausenden Rohingya, die seit ihrer Vertreibung aus Myanmar in Flüchtlingslagern in Bangladesch ausharren. Es war ein Schock für die etwa eine Million geflüchteten Rohingya, als das Welternährungsprogramm die Mittel im Mai 2023 weiter kürzte.
Anlässlich des Internationalen Tages des Kindes am heutigen 1. Juni fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker mehr Aufmerksamkeit und internationale Hilfe für die Rohingya-Kinder in den Flüchtlingslagern in Bangladesch. Nach dem Militärputsch in Myanmar im Jahr 2021 stieg die Anzahl der nach Bangladesch geflüchteten Rohingya auf mehr als eine Million. Mehr als die Hälfte von ihnen sind unter 18 Jahre alt.
Einladung zur Diskussionsveranstaltung in Hamburg (2.5.)
Die Regionalgruppe Hamburg der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV) und das European Rohingya Council (ERC) organisieren eine Diskussionsveranstaltung über den Völkermord an den Rohingya in…
Zwei Jahre nach dem Militärputsch in Myanmar, am 1. Februar 2021, erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an die nach wie vor dramatische Lage der Minderheiten im Land und in den Flüchtlingslagern der Nachbarländer. Besonders betroffen ist die muslimische Minderheit der Rohingya, die im August 2017 Opfer eines Völkermordes wurden.
Fünfter Jahrestag des Völkermords an den Rohingya (25.8.)
Seit die Weltöffentlichkeit auf Putins Krieg gegen die Ukraine schaut, ist die katastrophale Lage in Myanmar komplett aus dem Blick geraten. Zum fünften Jahrestages des Völkermordes an den Rohingya am 25. August stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker fest: Die internationale Gemeinschaft und die Vereinten Nationen versagen auf ganzer Linie.