Einladung zur Demonstration am Geburtstag des russischen Diktators (7.10.)
Zum 70. Geburtstag des russischen Machthabers Wladimir Putin veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Aktion vor der russischen Botschaft in Berlin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Der Tiergartenmord ist längst kein Einzelfall:
• Kadyrow lässt immer wieder Menschen angreifen, die sein Regime kritisieren
• Mordermittlungen auch in Lille, Frankreich
• Tschetschenische Netzwerke in der deutschen Kampfsportszene und bei Sicherheitsfirmen
Indigene Völker Russlands:
• Stellvertretender FSB-Chef diskreditiert Indigene und Polarforschende
• General Kulishov betrachtet sie als „ausländische Agenten“
• Ihm werden zahllose Verbrechen an der Zivilbevölkerung Tschetscheniens vorgeworfen
Am 23. Februar 1944 deportierten Stalins Truppen rund 500.000 Menschen vom tschetschenischen und anderen Völkern aus dem Kaukasus. Bild: tjabeljan via Flickr (CC BY 2.0).
Deportation des tschetschenischen Volkes unter Stalin (23.2.)
Am 23. Februar 1944 deportierten Stalins Truppen bis zu 500.000 Menschen vom tschetschenischen Volk aus dem Kaukasus. Mindestens ein Drittel von ihnen kam aufgrund von Hunger, Kälte, Krankheiten und Misshandlungen um.
In Tschetschenien hat Regierungschef Ramzan Kadyrow die Unterdrückung von Frauen zur offiziellen Politik gemacht. Foto: Government.ru via Wikimedia Commons, Ramzan Kadyrow
Gewaltopfer: Frauen aus dem Nordkaukasus brauchen besonderen Schutz
Frauen aus dem Nordkaukasus, die vor schwerer häuslicher, jedoch staatlich sanktionierter Gewalt nach Deutschland fliehen konnten, brauchen besonderen Schutz. Werden sie in ihr Herkunftsland abgeschoben, sind sie in großer Gefahr, erneut Opfer von Verbrechen zu werden.
„Wir halten das Vermächtnis der großen Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin, die am 7. Oktober 2016 in Moskau erschossen wurde, in Ehren und beobachten die Lage in Tschetschenien ganz genau“, betonte die GfbV-Expertin Sarah Reinke am Donnerstag in Berlin. Foto: John Martens/Wikimedia Commons, Mahnwache für Anna Politkovskaya in Moskau (2006)
Zehnter Jahrestag des Mordes an Anna Politkowskaja
Anlässlich des zehnten Jahrestages der Ermordung von Anna Politkowskaja in Moskau erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass schwere Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien bis heute andauern.
Russland/Tschetschenien: Auftraggeber des Mordes an Nemzow, Ramzan Kadyrow, begeht weitere Verbrechen
Am Jahrestag des Mordes am russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker eine bittere Bilanz: Der Republikchef Tschetscheniens, Ramzan Kadyrow, der bis heute als Hauptverdächtiger im Mordfall Nemzow gilt, ist weiterhin auf freiem Fuß.
Gerechte Flüchtlingspolitik für alle Schutzsuchenden angemahnt
Menschenrechtler mahnen gerechte Flüchtlingspolitik für alle Schutzsuchenden in Deutschland und politischen Willen zur Bekämpfung von Fluchtursachen an.
Szene aus dem Film "Erinnern verboten", der die Vertreibung der Tschetschenen dokumentiert. Der von Hussein Erkenow gedrehte Film darf in Russland nicht gezeigt werden, weil er angeblich den Tatbestand der "Volksverhetzung" erfülle.
Terror ist Folge von Kriegen, Gewalt und Straflosigkeit
Zum Jahrestag der Deportation der Tschetschenen unter Stalin am 23. Februar 1944 warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor den Folgen einer völlig verfehlten Anti-Terror-Politik. Die Tragödie der Tschetschenen in den vergangenen 70 Jahren zeigt, wohin eine Politik, die allein von Gewalt, Willkür und staatlichem Terror geprägt ist, führt. In aller Welt leben tschetschenische Flüchtlinge oftmals in Unsicherheit und Verzweiflung, junge Menschen radikalisieren sich.