Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt Messebesucher und Medienvertreter zur Buchpräsentation „Ostpreußens Wolfskinder – Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext“ auf der Leipziger Buchmesse ein.
Wolfs- und Kriegskinder. Geschichte, Erinnerung und Gegenwart im und nach dem Zweiten Weltkrieg
Bei einem von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veranstalteten wissenschaftlichen Symposium am Donnerstag, den 23. März 2023 am Berliner Standort der bpb, Friedrichstraße 50, in 10117 Berlin, diskutieren internationale Expert/-innen die vielfältigen Erfahrungen von Kindern in Mittel- und Osteuropa im und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Bei einer Aktion im Juni haben wir uns in Berlin für die Wolfskinder eingesetzt. Foto: GfbV
Letzte Chance für Wolfskinder auf Wiedergutmachung und offizielle Anerkennung ihres besonders schweren Schicksals
Noch nicht alle ostpreußischen Wolfskinder haben sich dazu durchringen können, einen Antrag auf Anerkennung ihres schweren Schicksals zu stellen, fürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Wir möchten die Betroffenen dazu ermutigen, sich unbedingt vor Ablauf der Frist am 31.12.2017 zu melden, so wie Leni K. aus der Seestadt Pillau“, sagt die GfbV-Referentin Jasna Causevic.
Besuch der Wolfskinder in Deutschland im Mai 2011. Foto: GfbV Archiv
„Seit langem überfällig“: Ostpreußische Wolfskinder erhalten Chance auf symbolische Wiedergutmachung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt es, dass ostpreußische Wolfskinder jetzt die Chance auf eine symbolische Wiedergutmachung erhalten sollen.
2011 empfing die GfbV eine Delegation von "Wolfskindern" aus Litauen. Foto: GfbV-Archiv
Auch ostpreußische „Wolfskinder“ müssen für ihr Leid entschädigt werden!
Der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, fordert von der Bundesregierung, endlich auch den letzten ostpreußischen „Wolfskindern“ in Litauen zu helfen und sie für ihr unsägliches Leid nach der Eroberung von Königsberg durch die Rote Armee 1945 zu entschädigen. Eine symbolische Summe als Entschädigung zu zahlen, ist eine längst überfällige Geste.
Letzte Zeitzeugen berichten über ihr Schicksal als „Wolfskinder“ nach 1945
Als letzte Zeitzeugen werden 34 ostpreußische „Wolfskinder“ am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr im Alten Rathaus von Göttingen über ihr Schicksal nach 1945 berichten. Organisiert wird die Veranstaltung von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Außer Göttingen werden die Gäste aus Litauen auch Hann.Münden und Duderstadt besuchen.