Mehrere tausend Tuareg fliehen aus Angst vor Luftangriffen aus Stadt im Nordosten Malis
Rund die Hälfte der 25.600 in der Stadt Kidal im Nordosten Malis lebenden Tuareg ist in den letzten Tagen aus der Stadt geflohen, um im benachbarten Algerien Zuflucht zu suchen. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der deutschen Bundesregierung vor, mit dem geplanten Verkauf eines U-Boots an Marokko das Kräftegleichgewicht zwischen den verfeindeten Staaten Marokko und Algerien nachhaltig zu verändern und einen Rüstungswettlauf in der Konfliktregion Nordafrika zu schüren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der deutschen Bundesregierung vorgeworfen, mit Waffenverkäufen den Rüstungswettlauf in der Konfliktregion Nordafrika zu schüren. Es ist unverantwortlich und verletzt Grundsätze deutscher Rüstungsexportpolitik, Waffensysteme in Staaten zu liefern, die von Bürgerkriegen erschüttert werden.
Morde an Mönchen müssen endlich aufgeklärt werden – Frankreich soll Geheimdokumente veröffentlichen
Anlässlich des 16. Jahrestags der mysteriösen Entführung und Ermordung von sieben französischen Trappisten-Mönchen in Algerien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, dass endlich die Hintergründe des Verbrechens geklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Kein Grund zum Feiern – Anhaltende Menschenrechtsverletzungen in Algerien
Zum 50. Jahrestag der Verträge von Evian, die die Unabhängigkeit Algeriens von der Kolonialmacht Frankreich regelten, zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritische Bilanz über die Menschenrechtslage in dem nordafrikanischen Staat. Algeriens Machthaber sind für den gewaltsamen Tod von zehntausenden Menschen verantwortlich, doch niemand zieht sie zur Rechenschaft.
Ethnische Minderheiten leiden unter Antiterror-Kampf
Mehr als 200 Millionen Angehörige ethnischer Minderheiten in elf Staaten Afrikas und Asiens leiden unter den Folgen des Antiterror-Kampfes. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington D.C. hin.
Unter Libyens Tuareg wächst die Angst vor neuer Ausgrenzung und Diskriminierung nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen berichtete am Mittwoch, dass rund 500 Tuareg aus der Region Ghadames im Südwesten Libyens in den vergangenen Tagen im Nachbarland Algerien Schutz und Zuflucht gesucht haben.
Libyen muss Schutz von Minderheiten garantieren – Kritik an Afrikanischer Union und Algerien
Der Nationale Übergangsrat Libyens muss im Land lebende Afrikaner vor Übergriffen schützen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Schwarzafrikanische Migranten sowie Angehörige der im Landesinnern ansässigen Toubou und Tuareg dürfen nicht pauschal als Handlanger des Gaddafi-Regimes abgestempelt und als „Freiwild“ behandelt werden.
Mit Boualem Sansal wird Algeriens Stimme für demokratische Vielfalt geehrt
Mit dem Schriftsteller Boualem Sansal ehrt der Deutsche Buchhandel Algeriens Stimme für demokratische Vielfalt, würdigt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Engagement des Autors. Sansal wird im Oktober 2011 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.