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Region: Brasilien

„Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“

Die GfbV hat den Internationalen Tag der indigenen Völker (9. August) zum Anlass genommen, ein Hintergrundpapier mit zahlreichen Einzelfällen zum Thema „Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“ zu erstellen. Oft wird diese bedingungslose Nutzung der Wasserkraft auch noch als beispielhafte Nutzung erneuerbarer Energie gepriesen, obwohl sie massiv Menschenrechte verletzt.

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Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner weltweit

Für die Nutzung von Wasserkraft droht mehreren zehntausend Ureinwohnern in Asien, Afrika und Südamerika die zwangsweise Umsiedlung und Entwurzelung. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weist anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) darauf hin, dass Jäger und Sammler, Hirten, Fischer und Kleinbauern durch die Errichtung von Staudämmen und die anschließende Überflutung ihres Landes die Existenzgrundlage verlieren und mit großer Wahrscheinlichkeit ins Elend getrieben werden.

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Beteiligen Sie sich nicht am Bau des Staudamms Belo Monte in Brasilien – es bringt Indianer in Lebensgefahr!

Zusammen mit 50 weiteren Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am heutigen Dienstag an den Konzern Voith Hydro in Heidenheim appelliert, sich aus dem Belo Monte Kraftwerksprojekt im brasilianischen Regenwald zurückzuziehen. Das Projekt hätte weit reichende direkte und indirekte Auswirkungen auf die indigenen Gemeinschaften vor Ort.

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Brasilianischer Diplomat spricht bei den Vereinten Nationen über die Rechte indigener Völker

Anlässlich der Pressekonferenz für Nicht-Regierungs-Organisationen der UNO-Hauptabteilung für Presse und Information (UN DPI) die am 28. April in New York stattfand, hat die UN-Abteilung einen brasilianischen Diplomaten bei der UN eingeladen, über Rechte der Indigenen und die Notwendigkeit der Anwendung der Prinzipien der freien, rechtzeitigen und informierten Zustimmung (Free, Prior and Informed Consent – FPIC) zu sprechen.

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Amazonas-Indianer müssen gefragt werden

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Forderung der Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) an Brasilien, das Genehmigungsverfahren und sämtliche Bauarbeiten am Belo-Monte-Staudamm im Bundesstaat Para sofort einzustellen.

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Teilgenehmigung für Mega-Staudamm bringt isoliertes Volk in große Gefahr

Mit Bestürzung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Entscheidung der brasilianischen Umweltbehörde IBAMA reagiert, eine Teilgenehmigung für Vorarbeiten zur Errichtung eines riesigen Staudamms am Xingu-Fluss zu erteilen. Dadurch gerät ein kleines isoliertes indianische Volk in dem Projektgebiet in große Gefahr, denn den Kontakt mit Bauarbeiten und Siedlern werden diese Menschen nicht überleben.

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Memorandum: Raubbau an der Natur gefährdet Überleben indigener Völker weltweit

Sauberes Wasser und ausreichend Land für den Nahrungsanbau sind für die meisten von uns selbstverständlich. Doch vielen der etwa 350 Millionen Angehörigen indigener Völker weltweit werden diese elementaren Grundrechte vorenthalten.

# Reporte/Memoranden

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Raubbau an der Natur gefährdet Überleben indigener Völker weltweit
Die Yanomami leben im amazonischen Regenwald an der Grenze von Brasilien zu Venezuela (Foto: Christina Haverkamp)

Raubbau an der Natur gefährdet Überleben indigener Völker weltweit

Mehr denn je stehen indigene Völker in aller Welt mit dem Rücken an der Wand. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus Anlass des Internationalen Tages indigener Völker der UN (…

# Pressemitteilungen

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Indianerdelegation aus Brasilien macht Zwischenstopp in Berlin

Auf dem Weg zum Klimagipfel in Kopenhagen macht eine Indianerdelegation aus Brasilien auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Zwischenstopp in Berlin.

# Pressemitteilungen

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