Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Abschiebestopp für Flüchtlingsfamilien mit in Deutschland geborenen oder aufgewachsenen Kindern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert einen Abschiebestopp für Flüchtlingsfamilien mit in Deutschland geborenen oder aufgewachsenen Kindern. „Unsere Politiker und Behörden waren in den vergangenen Jahren dafür verantwortlich, dass tausende von Flüchtlingskindern aus ihrer vertrauten Umgebung, ihrer Schule, ihrem Freundeskreis hier in Deutschland gerissen und in eine ungewisse Zukunft in den Herkunftsländern ihrer Eltern geschickt wurden“, kritisierte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Donnerstag in Göttingen anlässlich des Weltflüchtlingstages (20.6.) und mahnte: „Jedes einzelne dieser Schicksale ist eine Tragödie, die wir hätten vermeiden können!“
Rüstungsexport nach Algerien auf Rekordniveau – Gabriel „Doppelmoral“ bei Waffenexporten vorgeworfen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel „Doppelmoral“ bei Rüstungsexporten vorgeworfen. „Gabriel predigt in der Öffentlichkeit Enthaltsamkeit und genehmigt zugleich bei den besonders problematischen Exporten in Drittländer Ausfuhren in Rekordhöhe. Diese Doppelmoral gefährdet nicht nur seine Glaubwürdigkeit, sondern schürt zum Beispiel in Nordafrika einen Rüstungswettlauf und die Angst vor einem Krieg“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.
Reaktionen der Landespolitik auf Besuch des Dalai Lama (13.-16.5.) sind enttäuschend
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist enttäuscht über das geringe Interesse hessischer Landespolitiker am Besuch des Dalai Lama. „Schade, dass die meisten gewählten Volksvertreter kaum Zeit für den Dalai Lama haben oder ihn nur informell außerhalb ihrer Diensträume treffen. Denn das Interesse der hessischen Bürgerinnen und Bürger an Tibet ist sehr groß. Sonst würden sich nicht jedes Jahr mehr als 230 Städte und Gemeinden in Hessen an der Flaggenaktion zum Gedenken an den tibetischen Volksaufstand beteiligen“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
China: Steinmeier soll sich für verfolgte Menschenrechtler einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Außenminister Frank-Walter Steinmeier appelliert, sich in China für verfolgte Menschenrechtler einzusetzen. Steinmeier wird am Sonntag in Peking erwartet. Jede Woche gibt es in China neue harsche Urteile gegen Menschenrechtsverteidiger oder Menschenrechtler werden willkürlich festgenommen.
„Fassen Sie sich ein Herz, Frau Bundeskanzlerin!“ — Bleiberecht für Kinder der Roma aus dem Kosovo gefordert
„Fassen Sie sich ein Herz, Frau Bundeskanzlerin! Geben Sie „unseren“ Roma-Kindern eine Zukunft in Deutschland!“ Mit diesem gemeinsamen Appell für ein Bleiberecht der in Deutschland aufgewachsenen oder hier geborenen Kinder der Roma aus dem Kosovo haben sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie die Roma-Jugendorganisation Amaro Drom anlässlich des internationalen Roma-Tages am 8. April an Angela Merkel gewandt.
Bundessicherheitsrat soll Bau eines Heeres-Ausbildungszentrums in Russland durch die Rheinmetall AG stoppen
„Angesichts der Bedrohung der Ukraine durch das russische Militär muss Deutschland mit sofortiger Wirkung die gesamte Zusammenarbeit im militärischen Bereich beenden“, fordert Tilman Zülch, der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Kritik an Deutschlands Kaukasus-Politik: Wegschauen schürt Konflikte und Flüchtlingskrise
Zum 70. Jahrestag des Beginns der Deportation von Tschetschenen und Inguschen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) scharfe Kritik an der Russland- und Kaukasus-Politik Deutschlands geübt.
Somalias Armee und Regierung verletzen Menschenrechte – Bundeswehr darf nicht Handlanger von Warlords werden
Die Bundeswehr darf sich mit ihrem geplanten Ausbildungseinsatz in Somalia nicht zu Handlangern von Warlords machen lassen, die rücksichtslos um größeren Einfluss in Politik und Gesellschaft kämpfen, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Appell an Gauck und Aung San Suu Kyi: Rohingya-Frage braucht politische Lösung, um demokratische Öffnung Burmas abzusichern!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundespräsident Joachim Gauck und die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi appelliert, sich für eine politische Lösung der Rohingya-Frage einzusetzen, um Frieden, Demokratie und Stabilität in Burma zu sichern. Die anhaltenden Übergriffe auf die muslimische Minderheit schüren Gewalt und Willkür und gefährden die demokratische Öffnung des jahrzehntelang isolierten Landes.