Als „großartige Ermutigung im weltweiten Kampf gegen sexualisierte Gewalt“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Friedensnobelpreis für Nadia Murad und Denis Mukwege bezeichnet.
Bild: U.S. Department of State via Wikimedia Commons | U.S. Government Works
Langjährige GfbV-Partnerin Nadia Murad erhält Friedensnobelpreis
Als „großartige Ermutigung im weltweiten Kampf gegen sexualisierte Gewalt“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Friedensnobelpreis für Nadia Murad und Denis Mukwege bezeichnet.
Wer im Kongo demonstriert begibt sich in Gefahr, verhaftet zu werden. Foto: Wooly Matt via Flickr.
Kongo: Mehr als 40 Demonstranten festgenommen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Behörden der Demokratischen Republik Kongo vorgeworfen, systematisch die Meinungsfreiheit zu unterdrücken und Regimekritiker willkürlich zu inhaftieren.
Vertriebene kongolesische Kinder stehen an einem Zaun: Angesichts der Not von 13 Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, ist es ungeheuerlich, dass die kongolesische Regierung eine internationale Hilfskonferenz boykottiert. Foto: Urban Christian News via Flickr
Kongo: Regierung boykottiert Hilfskonferenz für das eigene Land
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Weltsicherheitsrat appelliert, Kongos Regierung an ihre Verantwortung für die Versorgung der eigenen Bevölkerung zu erinnern und zur Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen aufzurufen.
Kabila solle öffentlich zusichern, dass er bei den für Dezember 2018 geplanten Wahlen nicht erneut als Kandidat antritt. Kabila regiert seit Dezember 2017 ohne offizielles Mandat. Foto: Cia Pak via UN Photo
Kongo: Verurteilung von Gewalt gegen friedliche Demonstranten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die gewaltsame Niederschlagung von regierungskritischen Demonstrationen katholischer Laien im Kongo verurteilt.
Wenn Gläubige von Sicherheitskräften an der Teilnahme an heiligen Messen gezielt gehindert werden, Polizisten in Kirchen Tränengas einsetzen und Priester und Messdiener verhaftet werden, dann verspielt Kongos Staatspräsident Joseph Kabila jede Glaubwürdigkeit. Foto: Cia Pak via UN Photo
Kongo: Gewalt gegen Demonstranten ist schlimmer als zu Zeiten von Diktator Mobutu
Nach der blutigen Niederschlagung von friedlichen Demonstrationen katholischer Christen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Regierung des Kongo vorgeworfen, die Meinungs- und Religionsfreiheit zu missachten und vollkommen unangemessene Gewalt gegen die Zivilbevölkerung einzusetzen.
Indigene Völker und Naturschutz: Wächter über die Natur
Indigene Völker sind mit ihrem Land eng vertraut und haben ein unvergleichliches Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt. Das macht sie zu erfolgreichen Verwaltern ihrer Gebiete. Die komplexen Jagd- und Sammelsysteme, die sie entwickelt haben, tragen nicht nur dazu bei, eine Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten, sondern auch lokale Ressourcen zu bewahren.
Eine Frau findet keinen Schlaf in einem Flüchtlingslager im Kongo. Sexuelle Gewalt, die während des Krieges im Kongo verübt wurde, wird bis heute als eine der schlimmsten weltweit beschrieben. Foto: Endre Vestvik via Flickr
Ernüchternde Bilanz nach 15 Jahren UN-Resolution 1325
Am 31. Oktober 2000 wurde die UN-Resolution 1325 zum Schutz von Frauen im Krieg verabschiedet. Doch bis heute missachten dutzende Staaten die wegweisende Resolution des Weltsicherheitsrates.
Trotz 15 Jahre UN-Resolution für Frauenrechte: Sexuelle Gewalt im Krieg bleibt große Gefahr
15 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Resolution 1325 zum Schutz von Frauen im Krieg hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine ernüchternde Bilanz gezogen.
7 Menschen sterben bei Macheten-Angriff islamistischer Rebellen – Mehr als 400 Tote seit Oktober 2014
Nach einem erneuten Massaker islamistischer Rebellen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung im Nordosten des Kongo gefordert.