Wirtschaftsunternehmen und Regierungen wollen sich den Zugriff auf begehrte Rohstoffe aus den Gebieten indigener Völker sichern. Foto: Next Nature Network
Internationaler Tag der Mutter Erde (22.4.): „Weltkrieg“ gegen indigene Völker
Zum Internationalen Tag der Mutter Erde (22.4.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor der systematischen Zerstörung der Lebensgrundlage der rund 5.000 indigenen Völker der Welt gewarnt.
„Indiens Hindu-nationalistischer Premierminister Narendra Modi setzt auf Populismus und Ausgrenzung Andersgläubiger, um seine Macht zu stärken", erklärte Delius. Foto: Mark Garten via UN Photo
Indiens Hindu-Nationalisten gefährden mit Populismus sozialen Frieden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Triumph von Hindu-Nationalisten bei Regionalwahlen in Indien vor Übergriffen von Hindu-Extremisten auf religiöse Minderheiten gewarnt. „Mit großer Sorge verfolgen wir die systematische Ausgrenzung und Marginalisierung von Andersgläubigen durch den neuen Hindu-nationalistischen Chefminister in Indiens bevölkerungsreichstem Bundesstaat Uttar Pradesh“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
Appell an den UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi: Für drei geflohene Uiguren in Indien, denen jetzt unmittelbar eine Abschiebung droht, muss schnell Initiative ergriffen werden! Foto: Kim Haughton via UN Photo
China: Verfolgte uigurische Flüchtlinge vor Abschiebung schützen
Aus China geflohene Uiguren müssen besser vor Abschiebung geschützt werden.
Ein Mann läuft auf der Straße vor einer Mauer entlang, auf der eine Moschee, die Hindu-Gottheit Ganesha und Jesus Christus aufgemalt sind. Foto: Mat McDermott via Flickr
Keine Gerechtigkeit für Christen in Indien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Indiens Justiz und Regierung schwere Versäumnisse bei der Aufarbeitung der Pogrom-ähnlichen Ausschreitungen gegen Christen in der Region Kandhamal im Bundesstaat Orissa am 23. August 2008 vorgeworfen.
Indigene Völker und Naturschutz: Wächter über die Natur
Indigene Völker sind mit ihrem Land eng vertraut und haben ein unvergleichliches Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt. Das macht sie zu erfolgreichen Verwaltern ihrer Gebiete. Die komplexen Jagd- und Sammelsysteme, die sie entwickelt haben, tragen nicht nur dazu bei, eine Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten, sondern auch lokale Ressourcen zu bewahren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine kritische Bilanz des bisherigen Indien-Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel und weiteren Kabinettsmitgliedern gezogen.
Ein Mann läuft auf der Straße vor einer Mauer entlang, auf der eine Moschee, die Hindu-Gottheit Ganesha und Jesus Christus aufgemalt sind. Foto: Mat McDermott via Flickr
Menschenrechtsreport Nr. 78: Hindu-Nationalisten bedrohen Religionsfreiheit in Indien
In Indien hat die Gewalt gegen Christen und Muslime seit dem Machtantritt des Hindu nationalistischen Premierministers Narendra Modi im Mai 2014 deutlich zugenommen. Mehr als 760 gewalttätige Übergriffe gegen religiöse Minderheiten wie Christen, Muslime, Ahmadiyyah-Muslime und Sikhs wurden zwischen Mai 2014 und September 2015 dokumentiert.
Hindu-Nationalisten bedrohen Religionsfreiheit in Indien
In einem am 30.09.2015 veröffentlichten 45-seitigen neuen Menschenrechtsreport dokumentiert die GfbV 163 Übergriffe auf Christen und Muslime, die zwischen März und September 2015 verübt wurden.
Neuer Menschenrechtsreport: Gewalt von Hindu-Nationalisten bedroht Religionsfreiheit in Indien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer bevorstehenden Indien-Reise für Glaubensfreiheit und für ein Ende der Gewalttaten von Hindu-Nationalisten gegen Christen und Muslime einzusetzen.